Skilanglauf-Loipen im Schwarzwald

Wer die Winterwunderwelt auf Langlaufskiern erkunden möchte, findet im Schwarzwald unzählige Gelegenheiten dazu: Von Nord bis Süd bietet ein modernes und großflächig angelegtes Loipennetz perfekte Bedingungen für Langläufer

Die frisch gespurten Loipen laden sowohl Anfänger wie Könner zum Gleiten durch die herrliche Landschaft ein. Konditionsstarke Wintersportler finden neben den klassischen Langlauf-Loipen auch Skating-Strecken

Mit mehr als 2000 Loipen-Kilometern ist die Ferienregion Schwarzwald ein Dorado für die Liebhaber des klassischen Langlaufs und Skater. Allein 1200 Kilometer davon sind im Naturpark Südschwarzwald zwischen Schonach im mittleren Schwarzwald und Herrischried im Süden einheitlich ausgeschildert.

Der Deutsche Skiverband (DSV) und der Naturpark Südschwarzwald bieten im Internet eine interaktive Karte zu 174 Langlaufstrecken im mittleren und südlichen Schwarzwald.

Der DSV hat die Strecken zertifiziert und einheitlich ausgeschildert. Das Portal informiert über die aktuelle Schneelage und den Zustand der Langlauf-Loipen. Loipenpläne und Höhenprofile der 174 Touren lassen sich am heimischen Computer downloaden.
Schauinsland: Langlaufparadies am Notschreipass

Schneekristalle glitzern im Licht der Wintersonne, der Atem wölkt sich weiß. Um einen herum die tief verschneite Schwarzwälder Winterwunderwelt, nach jeder Kurve entdeckt man traumhafte Ausblicke. Nach und nach findet man seinen Rhythmus und gleitet lautlos durch die faszinierende Winterlandschaft. Ein wahres Langlaufparadies finden Loipenmeister am Notschrei zwischen Schauinsland und Todtnau.

Notschrei-Loipen

Drei Loipen schlängeln sich durch die herrliche Schwarzwaldlandschaft. Alle drei Spuren sind Rundkurse. Zentraler Punkt des Loipensystems ist der Notschreipass mit dem Loipenhaus als Ziel- und Startpunkt. Hier beginnt die Schauinslandspur – für klassische Läufer wie für Skater – mit einer Länge von 17,2 Kilometern. 470 Höhenmeter gilt es zu bewältigen, doch dafür werden die Wintersportler mit tollen Ausblicken belohnt. Die Anstiege und Abfahrten sind mäßig, so dass auch weniger geübte Läufer die Strecke genießen können.

Anspruchsvoller und eher für geübte Langläufer ist die Stübenwasenspur. Doch wer die ganzen 20 Kilometer bewältigt, wird mit herrlichen Rundblicken und bei guter Sicht mit einem einmaligen Alpenpanorama belohnt. Mehr als 500 Höhenmeter müssen Skater und Läufer im klassischen Stil jedoch schon hinauf kraxeln. Start- und Zielpunkt der Spur ist das Loipenhaus am Notschreipass.
Haldenspur

Rund einen Kilometer vom Notschrei entfernt, direkt am Haldenhotel, können Loipenmeister ihre Runden auf der Haldenspur drehen. Mit einer Länge von 2,5 Kilometern und einer Höhendifferenz von 25 Metern ist die Spur auch für Anfänger gut geeignet. Und wer bei Sonnenlicht nicht genug bekommt vom rhythmischen Gleiten in der Winterwunderwelt, ist selber schuld.

Kletteranlage in München wird zu einer der größten Kletterhallen weltweit erweitert

Viele Kletterfreunde in und um München werden aufatmen: Das DAV Kletterzentrum München in Thalkirchen feiert den Spatenstich zum Erweiterungsbau. Mit dem Erweiterungsbau soll das Kletterzentrum in München zu einem der größten Kletterzentren weltweit werden. Nötig wurde der Erweiterungsbau aufgrund der immer neuen Besucherrekorde im Zentrum das mit bis zu 650 Kletterern pro Tag allmählich aus allen Nähten platzte.

Im Boulderbereich sind prozentual die größten Erweiterungen geplant, mit Einweihung des Erweiterungsbaus soll die Boulderfläche auf fast 1200 Quadratmeter verdoppelt werden. Im neuen Außenbereich sollen die Outdoorflächen überdacht werden, so dass das Klettern auch bei regnerischem Wetter draußen möglich ist.

Insgesamt sind im Erweiterungsbau folgende neuen Kletterflächen geplant:

Indoorkletterfläche: 1.750 m²
Indoorboulderfläche: 380 m²
Outdoorkletterfläche: 270 m²
Outdoorboulderfläche: 100 m²
Gesamt: 2.500 m²

Auch die Anzahl der Routen soll im Zuge des Ausbaus von 410 auf 555 erweitert werden (von Schwierigkeitsgrad 2 bis 10+).

Mit allen Kletterflächen entsteht in München mit rund 7800Quadratmeter die größte Kletteranlage der Welt. Geplant ist die Einweihung noch für Ende dieses Jahres.

Info zu weiteren Kletterhallen in und um München.

 

Langlaufloipen im Odenwald (Würzberg – Michelstadt)

Im Winter stellt der Odenwald für viele Bewohner des Rhein Main Gebiets die nächstgelegene Möglichkeit dar Wintersport zu treiben. In den höheren Regionen des Odenwald (500-600m) bieten sich doch zumindest an einigen Tagen im Jahr ideale Bedingungen zum Wintersport wie zb zum Skilanglaufen.
Auch im Odenwald gibt es für Langlauffans die Möglichkeit in verschiedenen Ortschaften ihrem Hobby nachzugehen. Zum Beispiel ist es in Würzberg – einem Stadtteil von Michelstadt – möglich verschiedene Langlaufloipen zu nutzen. Würzberg liegt auf einer Höhe von ca. 550 Meter.
Insgesamt gibt es derzeit 3 verschiedene Loipen mit verschiedener Länge zur Auswahl: 14km, 10km und 4 Kilometer. Bei allen Loipen handelt es sich um Rundwege, die bei den Parkplätzen beginnen und enden.

Leider gibt es in den kleinen Ortschaft Würzberg keinen Verleih für das entsprechende Skilanglaufequipment. Die Loipen sind relativ eben und eignen sich somit auch bestens für Einsteiger in den Langlaufsport.

Die Langlaufloipen findet man wie folgt: Fährt man Würzberg von Richtung Michelstadt an, sind kurz vor Ortsbeginn Würzberg links einige Parkmöglichkeiten gegeben, und genau hier starten auch alle Langlaufloipen.
Die Langlaufloipen in Würzberg werden ehrenamtlich in Stand gehalten und gespurt.

Erlebnisse eines Langlaufanfängers

Ich bin seit Kindesalter jährlich im Winterurlaub auf den Skibrettern zu Hause und genieße das Skifahren mit den mal steilen Abfahrten oder den gemütlichen Touren ausgiebig. Während ich mir im Teenageralter nie den Reiz des Skilanglaufes erklären konnte, reizt mich das Skilanglaufen in der Zwischenzeit doch sehr.
Um etwas Abwechslung in den Skiurlaub zu bekommen und diesem Reiz nachzugehen, habe ich mich im letzten Skiurlaub einmal auf die Langlaufbretter gewagt. Natürlich ohne Kurs oder einem erfahrenen Skilangläufer – denn Skilanglaufen kann doch nicht so schwer sein als Hobby-Skifahrer und Hobby-Läufer…dachte ich das zumindest.
Zu meiner Verteidigung muss ich zu Beginn gleich festhalten, dass die Bedingungen für das Skilanglaufen nicht ideal waren. In der Nacht hatte es sehr viel Neuschnee gegeben und auch am Vormittag schneite es heftig weiter.
Mit Leihlanglaufskiern und Schuhen ging es dann los…durch den vielen Schnee habe ich zwar den „Loipeneingang“ gefunden die Loipen waren allerdings nicht frisch gerichtet und auch die Ski waren den Verhältnissen nicht entsprechend gewachst. Dies hatte zur Folge, dass sich immer wieder Schnee an den Skiern gesammelt hat.
Nichtsdestotrotz habe ich mich nicht entmutigen lassen und bin voller Tatendrang gestartet. Auch wenn man mir das Anfängersein von weitem schon angesehen hat, bilde ich mir doch ein innerhalb der ersten 30 Minuten eine einigermaßen passable Langlauftechnik angeeignet zu haben – auch wenn der Geschwindigkeitsrausch noch auf sich warten ließ.
Und dann kam die erste Abfahrt: Als Skifahrer habe ich es zuerst zwar nicht als Abfahrt wahrgenommen aber mit den langen und dünnen Brettern unter den Füßen hatte ich doch meine Balanceprobleme. Doch nach und nach bekommt man seinen Rhythmus sowohl bei leichten Steigungen, bei kleinen Abfahrten und auf ebener Bahn.
Nach  knappen 3 Stunden hat es mir aber auch für den Anfang gereicht – meine „normale“ Skikleidung war definitiv zu warm und meine Füße und Arme wurden dann auch müde…
In so gut wie allen Skiorten gibt es neben dem Skiverleih auch den Verleih von Skilanglaufequipment – für Langlaufskier, Schuhe und Stöcke habe ich ca. 20 Euro bezahlt.
Für alle Wintersportfreunde ist der Skilanglauf auf jedenfalls auch empfehlenswert – ich jedenfalls werde immer mal wieder einen halben bis ganzen Tag Skilanglauf in meinen Skiurlaub einbauen.