Adidas Eyewear – Neue Sonnenbrillen für Outdoorsportler (Terrex Fast und Terrex Swift)

Adidas präsentiert auf der diesjährigen Outdoor 2011 in Friedrichshafen neue Modelle in der Terrex Sonnenbrillen Reihe. Neben der Terrex und der Terrex Pro wird es in Zukunft zwei weitere Brillenmodelle in der Reihe geben.
Die Terrex Fast soll das neue Outdoormodell für Extrembergsteiger werden und soll voralllem im puncto Gewicht und Schnitt gegenüber den etablierten Modellen optimiert wurden sein. Das neue Modell Terrex Swift soll als neues Einsteigermodell in der Terrex Reihe fungieren.
Mit den neuen Modell versucht Adidas zum einen den Range nach untern hin zu öffnen und zum weiteren noch professioneller zu werden. Bleibt abzuwarten in welchen presilichen Rahmen sich die neuen Modelle etablieren werden.
 

Neues Outdoor-Navigationsgerät von Medion GoPal S3857

Im Herbst wird die Elektronikhersteller Medion ein neues Outdoor Navi auf den Markt bringen.
Dank eines Lithium-Ionen Akkus soll eine Akkulaufzeit von rund 8h möglich sein. Das Medion Navi wird ferner mit einem Kompass sowie einem barometrischen Höhenmesser ausgestattet sein.
Mit im Lieferumfang ist eine topografische Karte für Deutschland  enthalten, für die europäische Kartenabdeckung sorgen OpenStreetMap-Karten.

Das neue Navi wird voraussichtlich ab September im Handel erhältlich sein. Vor allem preislich wird das neue Modell für neue Zielgruppen interessant werden. Medion plant das GoPal für rund 200 Euro auf den Markt zu bringen und ist damit preislich deutlich unter den vergleichbaren Produkten von Garmin angesiedelt.
Ferner wird Medion voraussichtlich noch im Juli die neue Android Outdoor App von Medion erhältlich sein. 

Innovatives Konzept: Polychrome Hybrid Jacket

Extrembergsteiger müssen mit vielen Extremen auf ihrem Weg zum Gipfel kämpfen. Eine dieser Herausforderungen sind die extremen Temperaturunterschiede die auf die Bergsportler zu kommen. In genau diesem Punkt soll die neue Polychrome Hybrid Jacket ansetzen.

Die innovative Jacke ist verfügt über zwei Temperaturzonen und kann so bei fast allen Outdooraktitävten getragen werden. Die Jacke ist mit zwei verschiedenen Materialien aufgebaut die es auf der einen Seite ermöglichen die Körperwärme zu reflektieren und auf der anderen Seite einen idealen Wärmeabfluss ermöglichen. Durch das einfache Wenden der Jacke können die einzelnen Bereich aktiviert werden. Verwendet wird dabei ein spezielles – patentiertes – Laminat.

Das drei-lagige Laminat ist winddicht, wasserdicht und wasserdampfdurchlässig und sorgt somit für ein ideales Klima am Körper.

Für alle Outdoorsportler die gerne mit einer solchen Jacke u.a. Gewicht auf ihren Touren sparen wollen ist noch ein wenig Geduld gefragt: Die neuartige Polychrome Hybrid Jacket wird aber 2012 im Handel erhältlich sein.

V.I.B. Junior der mitwachsende Kinderschlafsack von Yeti

Yeti hat einen Schlafsack speziell für Kinder entwickelt der mit den Kindern mitwächst. Attraktiv ist das neue Schlafsackmodell vor allem dadurch, dass ein schnelles Wachstum des Kindes nicht mehr unbedingt den kompletten Neunkauf eines Schlafsacks bedeutet. Über eine optionale Verlängerung gewinnt der Schlafsack um weitere 30 Zentimeter und kann so die eine oder andere Saison länger verwendet werden.

Die Grundlänge des neuen Schlafsackmodells ist dabei zunächst 130 Zentimeter, so dass der Schlafsack auch für junge Outdoor Fans passend ist.

Der Schlafsack kann aber nicht nur aufgrund seines innovativen Konzepts überzeugen, sondern auch durch die Verwendung von hochwertigen Materialien. Als Außengewebe kommt SuperCell zum Einsatz und im inneren wird UltraCell verwendet.

Das Gewicht das Schlafsack beträgt 680 Gramm und verfügt im Packsack über folgende Maße im Packsack: 14 x 14 x 27 cm.

Yeti ist ein relativ kleiner Hersteller für hochqualitative Schlafsäcke und gehört zu Nordisk. Yeti produziert in Deutschland, die kleine Manufaktur steht im sächsischen Görlitz.

Wandern im Montafon (Grabs, Schruns)

Im Montafon gibt es für aktive Wanderer jede Menge Möglichkeiten: Von der kleinen kinderwagenfreundlichen Tour bis zur anspruchsvollen Wanderung ist alles dabei.
Am Besten kann man sich im örtlichen Touristenbüro eine entsprechende Karte zulegen: Hier gibt es entweder kleinere kostenlose Karten, in denen aber auch einige Wandervorschläge kurz beschrieben und eingezeichnet sind, oder aber man kauft sich eine entsprechende Wanderkarte (Kosten ca. 8 Euro).

Wir haben uns während unseres Montafon-Aufenthaltes für eine Tour in Grabs entschieden. Als Startpunkt hatten wir eigentlich Grabs selber vorgesehen, aber nachdem hier das Autofahren nur für Anlieger oder Gäste des Gasthofes erlaubt ist, haben wir schon etwas früher gehalten und haben diese Stück ca. 30 Minuten zu Fuß zurück gelegt (geteerte Straße). In der Regel hat man auch die Möglichkeit einen Wanderbus in Anspruch zu nehmen, man sollte sich aber min. einen Tag davor um die Verbindungen kümmern und evtl. eine Reservierung vornehmen.

In Grabs angekommen sind wir dann querfeldein Richtung Käserei Alpila Alpe aufgebrochen – durch eine Kuhherde hindurch führt der Weg zuerst bergauf durch eine Wiese und schlängelt sich dann durch den Wald – der Weg ist dabei durchgängig markiert. Das letzte Stück bis zur Käserei folgt dann wieder einem breiteren Kiesweg. Leider hatten wir Pech und die Käserei war geschlossen und so blieb die erhoffte Stärkung aus…
Für dieses erste Stück sollte man so ca. 1,5 Stunden einplanen.

Von der Käserei hat kann man nun zwischen zwei alternativen Wegen wählen: Der blaue Weg ist die anspruchsvollere Gratwanderung während die rote Markeierung den „normalen“ Wanderweg weiterführt.
Da bei unserem Besuch das Wetter leider nicht mitgespielt hat und es auch regenete, entschieden wir und dem roten Weg zu folgen. Der Weg geht erst einmal einer etwas breiterem Kiselweg entlang bevor man wieder durch Wiesen und etwas Wald an Höhe gewinnt. Bis zum Tobel muss man dann noch etwas an Höhe gewinnen, dabei geht es etwas über Geröll und Steine.
Der Ausblick auf den See ist allerdings sehenswert. Hier kann man nun duch den Alpinen Steig zurückkehren und macht so eine Rundtour, die einen wieder zur Käserei bringt.

Eine andere Alternative ist der weitere Aufstieg Richtung Tilsunahütte.

Santa Cruz Trek – Huaraz / Peru

Während unserer Perureise haben wir uns – wie viele andere Perureisende auch – entschieden auch Huaraz anzusteuern um von dort die wunderschöne Cordillera Blanco und Negra zu erkunden.
Huaraz eignet sich sehr gut als Startpunkt für jegliche Touren in die Berge, da man sich hier sowohl mit Equipment (sowohl nötiges Trekking- bzw. Bergsteiger- Kletterequipment als auch Lebensmittel) versorgen kann als auch viele Informationen zu den möglichen Touren sammeln kann – sei es bei Travel agencies oder auch bei öffentlichen Touristeninformationen.

Schon vor Ankunft in Huaraz haben wir uns entschieden den viertägigen Santa Cruz Trek zu machen, der wohl zweitbeliebteste Trek in Peru (nach dem Inkatrail). Unser Vorhaben den Trek alleine und abhängig zu machen, haben wir allerdings verworfen, da uns mitgeteilt wurde, dass man den Nationalpark nicht ohne lokalen Guide betreten darf. Im Nachhinein kann man sagen, dass es zwar offiziell nicht gestattet ist, aber ohne Probleme möglich gewesen wäre. Wir waren Anfang Mai 2011 in Huaraz und inwiefern sich diese Regelung ändert oder auch während der Hochsaison überprüft wird, kann ich leider nicht sagen.
Grundsätzlich kann man den Trek in 2 Richtungen machen.

Auf der Suche nach einem Anbieter für diese Trekkingtour hat man in Huaraz unzählige Angebote, die sich meist auch vom Angebot nicht sehr unterscheiden – wir haben uns schließlich für die Agentur Galaxy Expeditions entschieden und 100 US Dollar pro Person für den 4-tägigen Trek gezahlt (inkl. Transport, Guide, Koch, Essen). Da wir unsere Ausrüstung selber dabei hatten (Zelt, etc.) und auch unser Gepäck selbst getragen haben konnten wir den Preis etwas runterhandeln.

Startpunkt war um 7 Uhr morgens mit einem Kleintransporter ging es dann ca. 3-4 Stunden zum Startpunkt. Hier wurde dann erst einmal das Gepäck und Equipment auf die Esel geladen und der Trek konnte beginnen. Die erste Tagesetappe ist relativ kurz und dauert lediglich 3 Stunden und beginnt auch sehr moderat. Die Natur und die Aussicht sind allerdings schon jetzt sehr beeindruckend und schön.
Ein Zeltplatz wird schnell gefunden und die Zelte werden aufgebaut und bald gibt es auch schon Abendessen. Die Nächte sind während des gesamten Treks sehr kalt und man sollte deshalb einen guten Schlafsack und evtl. auch mehrere Kleidungsschichten dabei haben.

Der 2. Trekkingtag sieht den höchsten Punkt des Treks vor – hier wird folglich der Punta Union (4750 m) Pass überquert. Man startet früh und nach einer Frühstücksstärkung geht es auch schon los – heute geht es viel bergauf – die Gruppe wird ziemlich auseinandergezogen und jeder geht in seinem Tempo. Natürlich bekommt man sowohl die Höhe als auch die Kälte zu spüren. Dennoch lohnt sich die ganze Anstrengung auf jeden Fall, das Gefühl am Pass ist wirklich toll und auch die Aussicht ist beeindruckend. Nun heißt es bergab bis zu unserem nächsten Camp.

Am 3. Trekkingtag hat man die Möglichkeit einen ca. 3-stündigen Abstecher zum Basecamp des Alpamayo und zu einer Lagune zu machen. Dieser Abstecher ist auf jeden Fall lohnenswert! Weiter geht es durch flaches Gelände durch wunderschöne Natur, Kuhweiden, etc. Auch wenn das Gelände heute nicht anstrengend ist, so ist man doch viele Stunden unterwegs bis wir das letzte Camp des Treks erreichen. Auch den letzten Abend verbringen wir alle zusammen im Esszelt und zum Abschluss gibt es auch heißen Tee mit Rum.

Die letzte Etappe ist sehr kurz und mit dem Transport zurück nach Huaraz erreicht man am Nachmittag Huaraz,

Der Santa Cruz Trek ist rund 36km lang und kann auch in 3 Tagen bewältigt werden. Der Trek ist wunderschön mit tollen Aussichten auf hohe Berge (Alpayamo) und das Santa Cruz Tal. Die Route ist sehr abwechslungsreich, allerdings mit wenigen Schwierigkeiten versehen. Über eine gute Kondition und Akklimatisierung sollte man dennoch verfügen.
 
Wenn möglich sollte man allerdings der Hochsaison ausweichen. Wir haben den Trek Anfang Mai gemacht und es waren noch wenige Trekker unterwegs, in der Hochsaison ist der Santa Cruz Trek allerdings oft etwas überlaufen.