Wasserverpflegung bei mehrtägigen Wanderungen

Ein Problem, auf das viele Wanderer und Trekker bei längeren Touren oft stoßen: Wie verpflege ich mich bei längeren Touren mit genügend Wasser und wie kann ich sicherstellen, dass ich sauberes Wasser zu mir nehme?

Insgesamt ist es zu empfehlen, ausreichend Wasserbehälter (Flaschen) bei sich zu haben und die bei sich jeder bietenden Gelegenheit aufzufüllen: Sei es auf einer Hütte, einer Quelle oder einem Fluss.
In bestimmten Regionen, wie bspw. der Annapurna-Region in Nepal gibt es auch spezielle Wasserstellen, wo man für einen geringen Betrag seinen Wasservorrat mit gefiltertem Wasser auffüllen kann.
Ich persönlich greife eigentlich immer auf meine alt bewährte SIGG-Flasche zurück und zusätzlich noch auf Plastikflaschen, die sich wiederbefüllen lassen. Der Vorteil an Plastikflaschen ist, dass sie super leicht sind und nicht soviel Platz wegnehmen.

Doch wie kann sichergestellt werden, dass das Wasser auch sauber ist?
Was auf keinen Fall schaden kann, ist es entsprechende Tabletten (bspw. Micropur) bei sich zu haben mit denen man Wasser schnell und unkompliziert säubern kann. Man gibt einfach die entsprechende Menge an Tabletten in das zu säubernde Wasser und sollte dann je nach Mittel einen bestimmten Zeitraum warten, bis man dann Wasser dann zu sich nehmen kann. Je nach Mittel kann das Wasser dann einen etwas chlorigen Beigeschmack haben, aber immerhin ist es dann sauber.

Eine weitere Möglichkeit ist das Nutzen eines eigenen Wasserfilters. In Outdoor-Fachgeschäften sind diese ohne Probleme zu bekommen. Hier ist erst einmal ein Investment nötig und man hat auch noch zusätzliches Gewicht zu tragen.

Ganz normal kann man natürlich auch (wenn möglich) Wasserfalschen kaufen. Vorsicht ist in bestimmten Regionen beim Kauf von Wasserflaschen aber geboten: Es sollte immer überprüft werden, ob die Flasche komplett verschlossen ist oder evtl. schon einmal geöffnet war. Dann sollte man das Wasser zur Sicherheit nochmals filtern.

Wasser aus Flüssen sind je nach Lage und Wassersauberkeit nach eigenem Ermessen zu filtern oder so zu trinken. Wasser aus Quellen eignen sich besonders gut als Trinkwasser.

Wem reines Wasser mit der Zeit zu eintönig wird, kann auch auf Brausetabletten zurückgreifen: Hier empfiehlt es sich dann auf entsprechende Tabletten, die den Körper mit notwenigen Vitaminen oder Salzen versorgen, zurückzugreifen. So kann man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen!

Teepulver oder Teebeutel sind meiner Meinung nach bei einer längeren Trekkingtour ein Muss: Erstens nehmen sie extrem wenig Platz weg, sind zusätzlich noch super leicht und vor allem kann es bei kaltem Wetter und Regen sehr wohltuend für Körper und Geist wirken. Zudem haben viele Tees auch eine heilende Wirkung.

Mein Rat aus eigener Erfahrung: An Trinken sollte während einer Tour auf keines Falles gespart werden. Wenn es eng oder zu schwer wird, dann lieber auf den einen oder andern Luxusgegenstand verzichten (auch wenn es schwerfällt ;-)).

Wandern auf Korsika – Punta di a Vacca (Turm III) in der Alta Rocca

Die Region Alte Rocca auf Korsika ist ein wunderschönes Wandergebiet – als südlicher Abschluss des sich über die Insel ziehenden Gebirgsrückens eignet sich diese Region für alle Wander- und Outdoorfreunde. Neben der wunderschönen Landschaft, die geprägt ist von dichten Wäldern und Gebirgen, locken kleine Bergdörfer mit ihrem rauen Charme. Highlight der Region sind die Aiguilles de Bavella: schroffen Felstürme.
Und genau zu dieser Felsformation wollten wir wandern. Ausgangspunkt für diese Wanderung ist der Bavellapass auf 1218 Meter Höhe. Parkplätze gibt es  auf der Passhöhe.
Vom Parkplatz aus geht man vorbei an der Statue Notre-Dame-des-Neiges vorbei und folgt die ersten Meter dem weiß-rot markierten Wanderweg des GR 20. Nach einigen Minuten verlassen wir den „normalen“ GR 20 und ab diesem Zeitpunkt folgen wir dem gelbmarkierten Wanderweg, der so genannten alpinen Variante des GR 20. Ca. 40 Minuten heißt es jetzt: Bergauf – nach diesem anstrengenden Aufstieg mit ein paar Kraxeleien gelangen wir nun auf ca. 1450 Meter Höhe auf den Col de l’Oiseau. Hier lohnt es sic au jeden Fall ein paar Minuten zu verweilen und den schönen Ausblick auf die Bavella-Türme zu genießen. Der weitere Weg ist nun etwas schwierig zu finden und man sollte immer nach den gelben Markierungen Aussicht halten. Es geht nun etwas bergab und wir gelangen an den Fuß des ersten Turmes, von dort geht ein leichter Anstieg zum Fuße des zweiten Turmes. Wie bereits erwähnt, ist diese Wanderpassage etwas unübersichtlicher und aus diesem Grund sollte man sich an die gelben Wegmarkierungen halten. Der Wanderweg an sich ist aber wunderschön aber auch anspruchsvoll, das heißt einige Kraxelpartien sind zu bewältigen und bevor man am Fuße des zweiten Turm ankommt, muss man eine steile Platte passieren – hier ist jedoch eine Sicherung mit Stahlketten vorgesehen. Nun folgt man der Scharte hinauf um zwischen den zweiten und dritten Bavella-Turm zu gelangen. Hier kann man die Chance nutzen auf den 3. Turm hinaufzusteigen. Hierfür sind einige leichtere Kraxeleien notwendig. Aber der Blick belohnt alle Mühen und Anstrengungen. Dieser Weg auf den 3. Turm ist allerdings nicht mit der gelben Markierung versehen, hier heißt es den kleinen Steintürmchen, die den Weg markieren, zu folgen. Wieder hinunter vom 3. Turm folgen wir den gelben Pfad in Richtung Turm 4. Vom dort führt ein Pfad steil bergab bis zu einer Gabelung (ca. 45 Minuten!) – hier wendet man sich dann links und folgt nun dem rot-weiß markierten GR 20 wieder Richtung Bavellapass. Von hier benötigt man noch gut 3 Stunden bis zum Ausgangspunkt. In nun leichtem Gelände kann man gemütlich eine lange Hangwanderung genießen.

Diese Rundwanderung ist absolut empfehlenswert und wunderschön – man sollte allerdings gut 6 Stunden Zeit einplanen und aus diesem Grund ist ein Start am frühen Morgen empfehlendwert. Während de 6 Stunden langen Wanderung bringt man gut 850 Höhenmeter hinter sich. Da die erste Hälfte der Wanderung der alpinen Version des GR 20 folgt handelt es sich um eine anstrengende und schwierigere Wanderung – folglich sind gut Kondition, Trittsicherheit und Bergerfahrung erforderlich.  Der höchste Punkt der Wanderung ist der 3. Turm mit gut 1610 Meter Höhe.

Freiburg – Stadt am Tor zum Schwarzwald

Freiburg liegt im Süden von Baden Württemberg und ist mit rund 220.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt in Baden Württemberg. Landschaftlich liegt Freiburg sehr schön am Eingang zum Schwarzwald und bietet so viele Grünflächen um das Stadtgebiet.
Besonderes Flair erlangt die Stadt durch ihren Status als Universitätsstadt, so sind die Straßen geprägt von Studenten und jungen Menschen die der Stadt Lebendigkeit und Esprit verleihen. Freiburg gilt darüber hinaus auch als eine der Radstädte in Deutschland, so dass hier optimale Bedingungen für die Zweiradfahrer herrschen, in kaum einer anderen Stadt hatte ich bis dato eine so große Anzahl von Radlern entdecken können.

Die Sehenswürdigkeiten der Stadt: Freiburger Münster, Altes Rathaus, Neues Rathaus und Historisches Kaufhaus  finden sich im historischen Stadtkern wieder und können im Rahmen eines schönen Spaziergangs besucht werden. Für ein angenehmes Klima in der Stadt sorgen u.a. die Freiburger Bächle die ehemals als Brauchwasserversorgung dienten und heute als idealer Spielplatz für Kinder und Erwachsene dienen.
Wer gerne einen Blick über die Dächer von Freiburg, das Rheintal und den Schwarzwald erleben will für den lohnt sich ein Besuch auf dem Schloßberg. Die Schlossbergbahn bringt die Besucher in wenigen Minuten vom Zentrum auf den Schloßberg; sportliche Alternative zur Nutzung der Bahn ist der Aufstieg zu Fuß auf den Schloßberg. Von dort oben wird man mit einem wunderschönen Blick belohnt und kann schnell Abstand zur Stadt gewinnen. Wer noch höher hinaus will kann den Schlossberg-Turm besteigen und bekommt dann einen Blick von ganz oben auf die Stadt. Rundwanderwege ermöglichen es die Highlights des Schloßberges wie Oberes Schloss, Schlossberg-Turm, kleiner und großer Kanonenplatz und die Ludwigshöhe auf einfache Weise zu entdecken an.

Durch die Lage Freiburgs lohnt sich der Besuch der Stadt sowohl als Tagesausflug bei einem längeren Ferienaufenthalt im Schwarzwald oder für einen Städtetrip evtl. auf der Durchreise in den Urlaub im Süden.

Hat Oh Eun-Sun alle 14 Achttausender bestiegen?

Oh Eun-Sun gilt derzeit als erste Frau die alle 14 Achttausender bestiegen hat. Doch es gibt Zweifel ob sie den 8.586 m hohen Kangchendzönga am 06. Mai 2009 tatsächlich bestiegen hat. Der Kangchendzönga liegt zwischen Nepal und Indien und ist der 3. höchste Berg.
Was spricht gegen eine erfolgreiche Besteigung des Kangchendzönga von Oh Eun-Sun am 06. Mai 2009:

–    Das Gipfelfoto:
Das Gipfelfoto von Oh Eun-Sun auf dem Gipfel des  Kangchendzönga zeigt ist sehr unscharf und es nur eine stark vermummte Person zu sehen. Das Foto kann nicht eindeutig beweisen, dass es auf dem Gipfel gemacht wurde. Während andere Gipfelfotos in der gleichen Saison Bergsteiger im Schnee zeigt, ist auf diesem Gipfelfoto nackter Fels zu sehen.

–    Das Seil:
Das Gipfelfoto zeigt Oh Eun-Sun mit einem grünen Seil. Bergsteiger, denen die Besteigung des  Kangchendzönga kurz nach Oh Eun-Sun gelungen ist, berichten dass dieses Fixseil lediglich bis zu einer Höhe von ca. 8.350 Meter von den Sherpas befestigt wurde. Daraufhin erwidert die Koreanerin, dass auf dem Foto ein anderes Seil, das sie benutzt um Kletterutensilien zu befestigen, zu sehen ist.

–    Die Sherpas:
Einige der Begleitsherpas der Koreanerin behaupten gegenüber Oh Eun-Suns schärfster Konkurrentin Pasaban, dass die Koreanerin den Gipfel nicht erreicht hat. Ein anderer Sherpa bestätigt allerdings den Gipfelerfolg.

–    Die koreanische Flagge:
Der Nachfolge-Besteiger der Koreanerin (Jon Gangdal, Norwegen) entdecken die koreanische Flagge ca. 50.60 Meter unterhalb des Gipfels.

–    Das Timing
Die Koreanerin wurde vom Basislager aus beim Aufstieg des 3-höchsten Gipfels der Erde beobachtet. Als die Sicht und das Wetter schlecht wurden, befand sie sich bei ca. 8.300-8.400 Meter. Die Frage, die sich nun stellt, reichen die verbleibenden 3-4 Stunden bis zum Gipfelerfolg aus, um den Gipfel zu erreichen?

Quelle: Korean Times

Testbericht Black Diamond Skylight 3 Personenzelt

Nachdem uns unser Zelt im letzten Urlaub im Torres del Paine Nationalpark in Patagonien im Stich gelassen hatte und wir ein paar äußerst luftige Nächte bei offenem Zelt bedingt durch einen defekten Reißverschluss über uns ergehen lassen mussten stand fest, dass wir uns dann doch relativ schnell ein neues Zelt anschaffen mussten. Ab dem Frühjahr waren wir demnach manchmal eifrig manchmal weniger eifrig auf Suche nach unserem neuen mobilen Dach über dem Kopf.

Doch so ein Zeltkauf sollte gut überlegt sein, zudem hatten wir wohl ein paar Attribute die nicht wirklich ganz so gut zusammen passten:

Das Zelt sollte leicht sein, damit man es auch auf längere Trekkingrouten ohne Probleme mitnehmen konnte ohne einen zusätzlichen Lastesel zu engagieren, das Zelt sollte zudem stabil sein und auch bei stärkerem Wind noch stabil stehen und keine Zeltstangen sollten zu Bruch gehen.
Nachdem wir während unserer letzten Urlaube (Chile und Island) an gewissen Tagen auch etwas Feuchtigkeit (positiv ausgedrückt – oder wenn man ehrlich sein will: Wasser) im Zelt hatten, wollten wir zu allem Überfluss auch noch Zelt, das einige Wassermassen ab kann ohne selbst gleich ins Schwimmen zu kommen. Und als gebürtige Schwaben hätten wir das ganz Rundum Sorglos Paket natürlich gerne für einen geringen Preis.
Sprich wir waren auf der Suche nach dem perfekten Preis- Leistungsverhältnis.

Dementsprechend schwierig wurde die Suchaktion nach einem passenden Zelt dann auch. Nicht wirklich hilfreich war der ein oder andere Besuch in Outdoorgeschäften (die nicht wirklich auf Zelte spezialisiert waren), denn dort wurden wir immer wieder mit kompetenten Kommentaren von irgendwelchen “Zeltexperten” beraten wie: “Das Zelt ist stabil, das stellen wir auch ab und an im Laden auf und bis jetzt steht es immer noch”.

Folglich, dehnte sich unsere Suche immer weiter aus, so dass wird dann nochmals ein paar Tage mit unserem notdürftig zusammengenähten Zelt im Ötztal übernachten mussten, was uns aber immerhin dazu ermunterte unsere Zeltsuche ein wenig abzukürzen. Aber es ist auch nicht einfach ein gutes Zelt zu finden, die richtig stabilen Zelte wiegen schnell zwischen 3,5 und 5kg und kosten teilweise über 500 Euro, was für ein paar Tage zelten nicht unbedingt investieren wollten.

Lange Rede, kurzer Sinn in der Zwischenzeit haben wir uns für das Black Diamond – Skylight – 3-Personenzelt entschieden. Unsere Wahl fiel auf das Zelt weil es doch einige unsere Wünsche recht nahe kam: Mit rund 2 kg ist das Zelt noch so leicht, dass man es gut auf längere Trekkingtouren mitnehmen kann (einzige Enttäuschung bei diesem Gewicht ist, dass das Päckchen das geliefert wird eben auch extrem leicht ist ;() Um auf das geringe Gewicht zu kommen setzt Black Diamond für dieses Zelt auf das DAC Featherlite Aluminium Gestänge und auf eine Einwand-Technologie aus EPIC by Nextec Nylongewebe. Auch das Platzangebot ist noch relativ groß, so dass man sich nicht gleich wie in einer Sardinenbüchse vorkommen muss wenn man mal einen Tag bei schlechtem Wetter im Zelt verbringen muss. Mit den Abmessungen 224 x 178/ 130 x 107 cm kann man auch einmal eine Nacht zu dritt im Zelt verbringen ohne dass dies eine Klaustrophobie auslöst. Stabilität soll dem Zelt das DAC Featherlite Aluminium Gestänge verleihen. Das Zelt wird in zwei separaten Transportbeuteln ausgeliefert, einen für die Zeltplane und einen getrennten für das Gestänge und die Heringe. Schon bei unserem letzten Zelt fragte ich mich, ob es nicht sinnvoller sei die empfindliche Zeltmembran von den scharfkantigen Zeltgestängen zu trennen, da man sich ja doch relativ leicht mit dem Gestänge die Zelthaut verletzt. Ob der Transport in quasi zwei getrennten Beuteln sinnvoller ist, oder ob wir ab nun regelmäßig auf der Suchen nach einem Beutel sind wird die Zukunft zeigen, auf den ersten Blick ist es aber nicht die dümmste Lösung. Besonderes Highlight des Zeltes ist der abnehmbare Windfang auf etwa einem Drittel des Zeltes. Rollt man bei schönem Wetter das Zeltdach auf, hat auch im Zelt ein wunderschöner Ausblick auf den Himmel und muss nicht immer auf die etwas monotone innere Zeltdecke starren. Dieses nette kleine Highlight verleiht dem Zelt „Skylight“ auch seinen Namen. Ich bin gespannt, wie der Blick ist und ob wir dieses Gimmick wirklich nutzen werden. Es zu haben kann auf jeden Fall nicht Schaden. Im Nachhinein fällt mir auf jeden Fall schon der eine oder andere Zeltplatz ein, wo das „Skylight“ bestimmt schön gewesen wäre.

Beim ersten Zeltaufbau im heimischen Wohnzimmer nutzt man(n) natürlich nicht die beigelegte Bedienungsanleitung, sondern macht sich gleich selbstbewusst ans Werk – es kann ja nicht so schwer sein drei Stangen mit einem Zelt zu verknüpfen. Ohne Problem verlief noch das Zusammenbauen der drei Stangen. Doch schon gleich danach kam die erste Herausforderung: Wo steckt man(n) die drei Stangen ein, als erstes wurde einmal die Außenhaut abgesucht (gelerntes Verhalten vom letzten Zelt) nur dummerweise fand man dort auch mit einigem Suchen keine Möglichkeit das Gestänge einzustecken. Also wurde doch einmal ein Blick auf die beigelegte Gebrauchsanweisung riskiert und siehe da einige Rätsel lösen sich doch relativ schnell. Da es sich bei dem Zelt um eine Einwandkonstruktion handelt macht es natürlich Sinn, dass man das Zelt von innen aufbauen muss, da das Gestänge auch im Zeltinneren verläuft. Man muss zwar nun ein bisschen im Zelt kriechen doch mit ein wenig Übung geht auch das relativ gut. Die Aufbaugeschwindigkeit für das Zelt ist also recht gut und man wird das Zelt auch in kritischen Situationen relativ schnell aufbauen können. Die Zeltapside bietet auch ausreichend Platz, um bei schlechtem Wetter noch einige Dinge vor der Nässe schützen zu können. Zum Lieferumfang des Zeltes gehören 16 Zeltheringe und eine lange Zeltschnur die wohl nach Bedarf auf die richtige Länge geschnitten werden kann. Darüber hinaus ist noch ein kleines Reperaturkit (Silikon etc mit dabei). Optional erhältlich sind eine Zeltunterlage und ein Attic (zusätzliche Ablagefläche im Zelt).

Hier noch ein paar Fakten zum Zelt:

  • Personen: 2-3
  • Gewicht: 1,88 bzw. 2,26kg (min./max.)
  • Packmaß: 18 x 30cm
  • Liegefläche: 178/130 x 224cm
  • Höhe: 107cm

 
Bei der Zeltbestellung haben wir bei einem Schnäppchen von den Bergfreunden halt gemacht, das Zelt war dort im Angebot und um 45% billiger als der übliche Preis von 499 Euro. Die Bestellung und die Lieferung verliefen problemlos und waren sehr schnell. Inkl. Überweisung und Vorkasse war das Zelt innerhalb von 4 Tagen bei uns.

Die Zukunft wird zeigen, ob das Zelt auch in Sachen Stabilität und Regensäule unsere Erwartungen trifft… wir werden es auch wissen lassen. Aber bisher sind wir mit unserem Kauf super zufrieden.

High – das Buch von Kletterprofi David Lama

Wer mit rund 20 Jahren schon an seine ersten Biographie denkt ist entweder Größenwahnsinnig oder hat in seinem Leben schon beeindruckendes geleistet. Bei David Lama dürfte es sicherlich zweit genanntes sein.

David Lama – geboren am 4. August 1990 in Innsbruck –  ist sicherlich einer der begabtesten Kletterer weltweit. Der Sohn eines nepalesischen Vaters und einer Österreicherin galt als ein Kletterwunderkind, das schon in sehr jungen Jahren auf große sportliche Erfolge zurückblicken konnte.

Das Buch “High: Genial unterwegs an Berg und Fels” beschreibt seinen bisherigen Wertegang, wie er im Alter von 5-6 Jahren mit dem Klettern begann und dann laufend seine Karriere weiterentwickelte bis zu seinen großen sportlichen Erfolgen (2007 Europameister im Bouldern sowie 2006 im Schwierigkeitsklettern).

Beeindruckend schildert Lama im Buch das harte Training der Sportkletterer die täglich zwischen 4-5h in der Halle trainieren müssen um ihr hohes Niveau zu halten und weiter ausbauen zu können. Immer wieder wird im Buch auf den Zwiespalt zwischen Hallen- und Felsklettern eingegangen – auf die Frage wo die Prioritäten liegen und was er tun muss um seine Sponsoren zufrieden zu stellen.
Der Leser wird im Buch auf eine Reise zu den besten Kletterspots weltweit mitgenommen – Kirgisistan, Patagonien, Himalaya, USA und die verschiedenen Stationen im Weltcup und bekommt vermittelt welche enormen Anforderungen das Extremlettern an die Psyche und Physis stellt.

Das Buch ist in einer  jugendlichen Umgangssprache gehalten, so dass das Buch authentisch wirkt und man den einzelnen Sätzen gerne Glauben schenkt. “High” vermittelt die Begeisterung die David Lama am Berg hat und ist auf jeden Fall lesenswert.  Man muss auch nicht unbedingt Kletterer oder Bergsteiger sein um sich für der Buch begeistern zu können, denn das Buch vermittelt auch mit welche Hingabe man einer Sache nachgehen kann die einem Spaß macht . Das  224 seitenstarke Buch “High: Genial unterwegs an Berg und Fels” ist im Albrecht Knaus Verlag erschienen und kostet 19,99 Euro.