KOMPASS App für iOS und Android – Wanderkarte mit LIVE-Tracking

Sommer – Sonne – Wanderwetter. Bei strahlendem Sonnenschein lädt das herrliche Wetter gerade zum Wandern ein, um richtig ausgerüstet zu sein gibt es immer mehr kleine digitale Helferlein die das wandern noch einfacher und intuitiver machen.

Von KOMPASS dem Anbieter für hochwertige Wanderkarten und Wanderführern gibt es seit dieser Saison auch die passenden Apps für die beiden großen Betriebssysteme iOS und Android.  Ziel der App ist es die hochwertigen Karten mit den digitalen Vorteilen zu kombinieren. Die qualitativ hochwertigen Karten lassen in der App downloaden und stehen dann offline zur Verfügung – ein großer Vorteil insbesondere, wenn man im Ausland unterwegs ist oder in der Bergwelt nicht immer Handyempfang verfügbar hat.

Beim Download der Karten stehen dabei drei verschiedene Größenvarianten zur Verfügung – je nach Größe des Kartenausschnitts (S = 500 km², M = 1500 km², L = 3000 km²) wird dabei ein unterschiedlicher Preis aufgerufen – verglichen mit den vergleichbaren Printkarten liegen die Preise deutlich darunter, was die App vor allem für Freunde des digitalen Medium attraktiv macht. Die Karten stehen dabei in Zoomstufen bis zum Detailmaßstab 1:12.500 zur Verfügung. Es empfiehlt sich die Kartendownloads in einem W-LAN Netz vorzunehmen, da je nach gewähltem Ausschnitt kommen schnell einige 100mb an Daten zusammen.

Neben den hochwertigen Karten stehen in den App für ausgesuchten Regionen auch die passenden Touren aus den bekannten Reiseführern zur Verfügung und man kann diese dann im Rahmen den App erwandern. Mithilfe der digitalen Hilfe wird das finden des richtigen Weges damit zum Kinderspiel.

Neben den Touren aus den Wanderführern von KOMPASS ist es zusätzlich möglich beliebige andere Touren in die KOMPASS zu integrieren (kostenlos), so können eigene Touren via GPX Files mit den Apps geöffnet und verarbeitet werden.

Neben den genannten Funktionen kann die App auch eigene Touren aufzeichnen und stellt diese Daten in Echtzeit via Livetracking zur Verfügung (Internetverbindung Vorraussetzung).

Den aktuellen Status über seine aktuelle Aktivität bekommt man über eine „Tachofunktion“ die alle wichtigen Parameter der Tour beinhaltet wie Länge, Dauer, Höhenmeter, aktuelle Höhe und die Geschwindigkeit – damit hat man alle Parameter im Blick die man auf einer Wanderung im Blick haben möchte.

Für Freunde der sozialen Medien lassen sich die aktuelle Position und weiter Daten über Facebook oder Twitter teilen.

Die App von KOMPASS ist gut gelungen und ist eine sehr gute Kombination von hochwertigen Inhalten mit den digitalen Möglichkeiten. Die App ist jetzt seit ein paar Monaten auf dem Markt und läuft stabil – wer Interesse am digitalen Wandern hat für den ist die App zu empfehlen.

Vor allem für kleine Touren ist die App eine einfache Alternative zu GPS Geräten und zu Karten – bei längeren Touren spielen limitierende Faktoren wir Akkukapazität eine wichtigere Rolle. Hier muss man sich dann schon mehr Gedanken machen, welches zusätzliches Equipment relevant ist (Akku, Handhalterung).

Adidas Terrex im Test

Seit etwa zwei bis drei Jahren gibt es sie vermehrt auf dem Markt: die sogenannten Approach-Schuhe bzw. Zustiegschuhe und langsam aber sicher kommen diese Schuhe auch im Massenmarkt immer mehr an.

Approach-Schuhe zeichnen sich durch eine Kombination aus einem stabilen Unterbau, einer relativ festen und harten Sohle, einem hochgezogenen Gummirand als Schutz vor Stößen und Nässe und einem Zehenschutz aus Gummi aus. Im Besonderen eignen sich diese Schuhe für den Zustieg zu Bergtouren oder zu Kletterrouten können aber auch ideal für leichtere Wanderungen oder Klettersteige eingesetzt werden.

Durch ihre Bauweise ist diese Schuhart aber auch ideal für kleinere spontane Bouldersessions oder Kletterpartieen geeignet. Durch ihre tief angesetzte Kletterschnürung ist eine gute Passform auch für dieses Einsatzgebiet gewährleistet.

Neben vielen namhaften Bergschuhherstellern entwickelt auch der Sportartikelhersteller Adidas in seiner Outdoorsparte Schuhe für genau dieses Einsatzszenario – die Terrex Reihe.

Wir haben uns den Schuh einmal genauer angeschaut auf einer normalen Wanderung und einem Klettersteig getestet. Zunächst tut es einmal richtig gut, wenn man auf leichten Wanderungen oder Zustiegen nicht in die schweren Wanderstiefel steigen muss, sondern bequem und trotzdem komfortabel mit einem Halbschuh die Wanderung angehen kann. Unter den Approach-Schuhen ist das Modell von Adidas eher ein Leichtgewicht und mit diesem Vorteil kann er vor allem bei längeren Wanderungen punkten. Für Wanderungen im mittel-schwierigen Terrain reichen aus unserer Sicht die Schuhe schon komplett, erst wenn das Terrain extremer wird merkt man den fehlenden Halt an den Knöcheln. Für ein komfortables Gehen wird im Fersenbereich mit einem äußerst stoßdämpfenden Material gearbeitet, das die Ferse beim Auftreten polstert und schützt.

Richtig gut gefallen hat uns der Schuh im Klettersteig. Der Schuh bietet guten Halt und vor allem die Sohlen konnte richtig guten Grip bieten – hier ist der Schuh teilweise den klassischen Wanderstiefeln überlegen. Durch die filigrane Bauweise hat man im Schuh ein wesentlich besseres Gefühl und kann kleine Haltepunkte wesentlich besser und gefühlvoller belasten.

Der Schuh verfügt an der Sohle über zwei spezielle Zonen: einer Kletter- und einer Hikingzone. Dabei ist die Klettersohle sehr glatt gehalten und ähnelt schon einem klassischen Kletterschuh. Die Hikingzone im mittleren und hinteren Bereich der Sohle verfügt dann über das klassische Profil eines Wanderschuhes.

Ist auf einer längeren Tour dann dennoch ein Schuhwechsel Richtung Wanderstiefel oder nach dem Zustieg zu einer Kletterroute zum Kletterschuh notwendig so bieten die asymmetrischer Fersenschlaufen gute Möglichkeiten um den Schuh am Klettergurt oder Rucksack zu befestigen.

Für uns ist der Terrex ein rundum gelungener Schuh den wir im Sommer noch auf vielen Touren weiter testen werden um uns auch noch ein genaueres Bild von der Qualität und Langlebigkeit zu machen. Auf den ersten Eindruck ist der Terrex Solo gut verarbeitet und macht einen hochwertigen Eindruck.

Preislich bewegt sich der Schuh im Rahmen von rund 120-15 Euro. Sicherlich ist der Schuh kein Must Have Equipment, wenn man ihn allerdings hat macht er doch sehr viel Spaß und man findet auch genügend Einsatzszenarien für den Schuh. Je nach individuellem Geschmack gibt es den Schuh in zwei Farbvarianten zum Einen in schwarz (Black / Solar Slime) und zum Anderen in einem blau (Dark Solar Blue / Black / Solar Zest).

Testbericht: Berghaus – Furnace III Down Jacket

Egal ob auf anspruchsvollen Hoch- oder Wintertouren oder auch bei einfachen Winteraktivitäten: Kleidung welche gut vor der Kälte isoliert und den Körper wärmt hält, ist bei viele Outdooraktivitäten essentiell. Grundsätzlich gibt es verschieden Materialien und Jacken die für den Kälteschutz gemacht sind wie bspw. Fleecejacken oder auch tlw. Softshelljacken. Jedoch kommen diese Materialien bei extrem kalter Witterung immer wieder an ihre Grenzen und dann helfen vor allem Daunenjacken.

Wir haben uns die Berghaus – Furnace III Down Jacket – Daunenjacke einmal genauer angeschaut und die Jacke getestet. Optisch entspricht die Jacke den Erwartungen an eine Daunenjacke. Charakteristische Trennnähte für die Daunenkammern kennzeichnen die
Jacken. Allerdings ist die Jacke für eine Daunenjacke recht dünn.

Gefüttert ist die Jacke mit Gänsedaunen (90/10; Bauschkraft 700 cuin), welche bekannt ist für ihre äußert guten Isolationswerten die in Tests meist deutlich besser abschneiden wie vergleichbare synthetische Daunen. Zusätzlichen Schutz bietet das robuste Außengewebe, welches es erlaubt die Jacke auch bei schlechter Witterung mit Wind und leichtem Schnee
zu tragen.

Besonderes Highlight der Jackenkonzeption ist, dass sie bestmöglich isoliert und je nach Körperregion mit unterschiedlicher Isolationsdicke punktet und somit einen Kompromiss zwischen Lüftung und Wäremschutz bietet. Das so genannte Body-Mapping-Prinzip bestimmt hierbei an welchen Körperteilen besonders viel Isolation und an welchen eher weniger Schutz notwendig ist umso einen idealen Trade Off zwischen Gewicht und Schutz zu gewährleisten. So ist die Jacke unter den Armen weniger gefüttert wie an anderen Stellen.

Bei sehr geringem Gewicht und sehr gutem Packmaß, lässt sich die Jacke bestens im Rucksack verstauen und kann somit auf alle Touren mitgenommen werden. Aufgrund des relativ dünnen Materials lässt sich die Jacke auch unter eine Hardshell anziehen und so lassen sich Isolation und Wetterschutz ideal miteinander kombinieren. Im Test hat sich die Jacke sehr gut beweisen können. Die Jacke hält richtig warm und bietet sehr guten Schutz. Das Verhältnis von Gewicht zum Wärmeschutz ist aus meiner Erfahrung deutlich besser wie bspw. Bei einer Fleecejacke. Bei relativ moderaten Temperaturen ist die Jacke sicherlich zu warm, aber bei längeren Pausen, oder auch wenn im Winter die Temperaturen noch deutlich niedriger sind wird der Einsatz der Jacke sicherlich noch wesentlich wertvoller.
Der Schnitt der Jacke ist relativ eng, so dass die Jacke auch unter Hardshells getragen werden kann, durch die sehr dünne Auflage ist das auch problemlos möglich. Allerdings sollte man im Größengrenzbereich das berücksichtigen und evtl. zur größeren Jacke tendieren. Insgesamt ist die Passform aber äußerst bequem.
Die technische Isolationsjacke ist für all diejenigen geeignet die auch bei kalter Witterung aktiv sein wollen und aus unserer Sicht sehr zu empfehlen. Sicherlich sind die Einsatzszenarien begrenzt, aber bei extremer Witterung und Kälte ist man sehr dankbar über genauso eine Jacke. Preislich liegt die Jacke bei rund 250 Euro und ist sicherlich ihr Geld wert.

Testbericht: Winterjacke Talvi von Finkid

Was für Erwachsene eine Hochtour oder das Eisklettern ist, kann für die Kleinen schon ein ganz normaler Spaziergang im Herbst oder Winter sein. Wenn die Temperaturen draußen sinken und der Regen kommt steigen auch die Anforderungen an die Kleidung bei den Kids – neben guter Temperaturregelung, Wasser- und Winddichte sollte die Kinderkleidung auch robust und bequem sein.

Aus unserer Sicht ist einer der besten Hersteller für hochwertiges Outdoorequipment für die Kleinen der finnische Hersteller Finkid. Finkid hat sich auf die Produktion von Hosen und Jacken und anderen Kleidungsstücken fokussiert und stellt optisch und funktional kindergerecht Kleidung her. Dabei verfolgt Finkid die Philosophie Kindern mit den Kleidungsstücken uneingeschränkte Bewegungsfreiheit zu schaffen und dabei auch noch mit Funktionalität zu punkten, damit die Kids bei jedem Wetter im Freien und der Natur kleine Entdecker sein können.

Für unseren Test haben wir uns passend für die kommende Jahreszeit die Winterjacke Talvi ausgesucht und konnten sie auch schon bei niedrigen Temperaturen und Regen testen.

Die Talvi Winterjacke ist mit ihrer Zipfelmütze einfach eine der schönsten Winterjacken für Kinder. Die Farben sind sehr intensiv, so dass die Kinder auch an dunklen Tagen gut gesehen werden – die Jacke ist in den Farbkombinationen fire/red, sky/elephant, frog/navy und navy/fire erhältlich.

Die Jacke ist gut und sauber verarbeitet, so dass Wind und Regen unseren Kleinen bisher gut warm und trocken gehalten haben. Außerdem ist das Material sehr robust und die Armbündchen der Ärmel verhindern das Hochrutschen der Ärmel. Das Innenfutter ist sehr kuschelig und weich. Eine rundum gelungene Jacke!

Speziell für bei den Kleinen ist wichtig, dass sich die Jacke auch wieder schnell reinigen lässt. Die besondere Oberfläche ermöglicht es die Jacke nach einer Schlammschlacht einfach wieder kurz abzureiben, so dass die Jacke im Anschluss wieder fast wie neu aussieht.

Die Jacke ist wasserfest (beschichtet, Wassersäule 10.000mm, und nach 5x waschen min 5.000mm).

Markant ist das Zipfelmützchen (typisch für Finkid). Dieses kindgerechte Design unterscheidet sich dabei auch von den gängigen Designs der Kleidungsstücke anderer Hersteller.

Preislich spielt Finkid sicherlich schon in der oberen Preisklasse mit, bei schnell wachsenden Kindern ist schon zu überlegen welche Teile wirklich sein sollten und bei welchen Teilen es eventuell auch billigeres Equipment tut. Bei einer Winterjacke haben wir allerdings beschlossen auf Qualität und Funktionalität großen Wert zu legen, da es den Kiddies draußen in der Natur nur wirklich Freude macht, wenn sie trocken und warm bleiben.

Qualitativ ist Finkid aber auf jeden Fall äußerst überzeugend und hochwertig. Attraktiv ist die Marke auch für den Weiterverkauf nach dem Tragen, da die Produkte auch dann noch relativ gute Preise erzielen, was die Anschaffung noch optimaler macht. Die Jacke ist bereits ab Größe 80 erhältlich – also auch schon eine Alternative für ganz kleine Entdecker und fällt normal groß aus.

Die Ultimate Hoody von Mammut im Test

Eine Softshelljacke wie die Ultimate Hoody von Mammut lässt sich sehr universell einsetzen: Von leichten und auch anspruchsvolleren Touren über Klettersteige bis hin zum Alltag kann man mit einer Softshelljacke nicht viel falsch machen und man ist (fast) immer gut gekleidet.

Die Ultimate Hoody von Mammut ist aus unserer Sicht (zumindest wie weit wir das aktuell nach einem 1-wöchingen Aktivurlaub in Österreich beurteilen können) eine absolute Top Softshelljacke. Verarbeitung, Strapazierfähigkeit und Funktion sind wirklich sehr gut und die Jacke macht auf Anhieb Spaß.

Die verwendete Gore-Tex Windstopper Membran lässt kaum Wind durch und hält somit den Körper warm. Dabei ist das Material extrem dehnbar und atmungsaktiv. Bei anstrengenden, schweißtreibenden Aktivitäten lässt sich die Jacke unter dem Ärmel mit einem Reißverschluss noch weit öffnen, so dass dann für eine optimale Belüftung gesorgt ist. Der RET
Wert (Resistance to Evaporating Heat Transfer: Dieser Wert beschreibt den Widerstand, den ein Material dem Wasserdampf entgegensetzt) der Jacke liegt bei kleiner als 20 und ist somit noch im zufriedenstellenden Bereich. Weiter zeichnen das Material eine glatte Oberfläche, eine weiche, robuste Rückseite, hoher Tragekomfort, sowie ein geringes Packvolumen aus.

Die Kapuze des Ultimate Hoody ist ausreichend groß, so dass auch ein Helm – sei es beim Skifahren oder auf Klettertouren bequem getragen werden kann.

Ideal ist auch die Jacke im sogenannten Zwiebelprinzip zu verwenden, wenn man unter die Jacke noch eine passende Fleeceschicht zieht kann man die Jacke auch bei sehr niedrigen Temperaturen tragen ohne zu frieren. Prinzipiell und systembedingt haben Softshelljacken im puncto Regenschutze einige Nachteile, allerdings hält die Imprägnierung zumindest kleine Schauer gut ab. Ein Dauereinsatz bei Regen ist trotzdem nicht zu empfehlen. Hier sollte man dann auf eine typische Hardshelljacke zurückgreifen.

Insgesamt ist die Jacke eher eng geschnitten, wer sich also im Größengrenzbereich befindet sollte die Jacke lieber eine Nummer größer kaufen. Durch ihren Schnitt der hinten ein wenig länger ist eignet sich die Jacke auch ideal zum Biken.

Im Bereich der Schultern überzeugt die Jacke durch ein gute Widerstandsfähigkeit, auch nach einer längeren Tour mit einem schweren Tourenrucksack sind kaum Abriebe zu erkennen.

Aus unserer Sicht ist die Ultimate Hoody von Mammut ein absolutes Topprodukt welche sehr zu empfehlen ist. Grundsätzlich bietet Mammut sehr hochwertige Materialien an, so dass man auch lange was von der Jacke haben sollte. Allerdings ist – wie bei allen Jacken in dieser Kategorie – auf eine richtige Pflege und Reinigung zu achten, damit die Funktionen lange erhalten bleiben.  Die Jacke gibt es in 9 verschiedenen Farbkombinationen, so dass für jeden Geschmack die passende Jacke parat liegen sollte. Als Größen sind alle zwischen S und XXXL verfügbar – auch hier bietet die breite Varianz jedem die richtige Passform.

Preislich bewegt sich die Jacke im Rahmen zwischen 150 (Angebotspreis) und 250 Euro.Wer also auf der Suche nach eine qualitativ hochwertigen Outdoorjacke ist, ist mit der Mammut Softshell sehr gut beraten – sowohl auf den Bergen also auch im urbanen Umfeld.

Grivel Steigeisen Air Tech Light im Test

Die Steigeisen „Air Tech Light“ von Grivel im Test. Anfang dieses Sommers war es endlich soweit – die geplante Alpenüberquerung stand vor der Tür. Kurz davor war ich noch heftig am Organisieren und an Kleidungsstücke sowie Ausrüstungsgegenstände zusammenzusuchen. Da ich nicht sicher war, ob für die geplante Steigeisen notwendig sind oder nicht, habe ich mir sicherheitshalber noch ein Paar zugelegt.
Nach langer Recherche habe ich mich für die „Air Tech Light“ von Grivel entschieden.  Das italienische Unternehmen ist auf die Herstellung von Ausrüstungsgegenstände für den Alpinismus spezialisiert und hat neben Steigeisen, auch Eisgeräte, Eisschrauben, Helme etc. im Programm.
Aus folgenden Gründen –  sowie ein ordentlicher Berg an Outdoorkleidung und – equipment   – habe ich mich für diese Steigeisen entschieden:

  • Das Gewicht von lediglich 476 Gramm
  • Einsatzbereich: Hoch- und Skitouren

Insbesondere hat mich der Gewichtsaspekt überzeugt, mit nur 476 Gramm ist der Air Tech Light von Grivel ein wahres Leichtgewicht unter den Steigeisen. Die Steigeisen sind aus Aluminium – daher auch das geringe Gewicht. Im Vergleich zu anderen Steigeisen aus Stahl – die rund 1.000 Gramm – wiegen hat man also einen Gewichtsvorteil von rund 500 Gramm.
Der erste Eindruck der Steigeisen ist gut: Die Steigeisen sind sehr gut verarbeitet und auch bei der Anprobe mit meinen Wanderstiefeln (La Sportive Trango Evo gtx) bin ich zufrieden: die Steigeisen passen gut an den Schuh.

Auf der Alpenüberquerung hatte ich allerdings mit den Wetterbedingungen Glück und die Steigeisen kamen lediglich ein einziges Mal in Einsatz: Auch hier kann ich nur positives über die Steigeisen berichten: Durch die Zacken hatte ich einen guten Halt im Schnee – auch beim Queren und beim Absteigen hatte ich insbesondere durch die Frontzacken ein gutes und sicheres Gefühl.
Die Steigeisen lassen sich in der Größe Verstellen und für Schuhgrößen zwischen 35 und 46 geeignet.
Fazit:
Das Gewicht des Air Tech Light von Grivel ist super – auch wenn sie auf einer Tour nicht benötigt werden, tut eine “vergebliche Mitnahme” beim Rucksackgewicht nicht weh.
Der Fokus  dieser Steigeisen liegt aber eindeutig auf dem minimalen Gewicht, ich könnte mir vorstellen, dass die Alu-Steigeisen bei exzessiven Gebrauch im kombinierten Gelände allerdings an ihre Grenzen kommen.
Der Preis für die Steigeisen liegt bei knapp 155 Euro – beim Kauf kann man sich zwischen 2 Varianten entscheiden:

  • New Matic: Bestehend aus einem Kipphebel an der Ferse und  einem Kunststoffkörbchen vorne. Diese Variante ist für bedingt steigeisenfeste Schuhe geeignet.
  • New Classic: die Bindung besteht aus Kunststoffgurten und ist somit für alle Wanderschuhe geeignet.

 

Testbericht: Tourenrucksack Savant von Gregory

Neben der richtigen Kleidung und dem passenden Schuhwerk ist der Rucksack einer der entscheidenden Ausrüstungsgegenstände auf einer Tour. Oft passen Rucksäcke nicht richtig und man ist mit der Qualität nicht zufrieden. Jeder, der schon einmal eine Tour mit einem Rucksack in der falschen Größe gemacht hat, weiß dass dies sehr unbequem und schmerzhaft sein kann. Darum sollte man bei der Wahl eines Rucksackes hohen Wert auf eine gute Passform und die richtige Größe legen, bestenfalls sollte man sich auch von einem Fachhändler beraten lassen.

Für alle, die auf der Suche nach einem qualitativ hochwertigen Rucksack mit der richtigen Größe sind, können die Angebote der Marke Gregory interessant sein, denn diese sind in verschiedenen Größenmodellen verfügbar. Gregory ist ein Spezialist für Rucksäcke und konzentriert sich bei der Produktentwicklung zu 100% auf die Anforderungen an einen Rucksack.

Die Rucksackmodelle der Marke Gregory zeichnen sich durch ein innovatives Design, Ergonomie und eine komfortable Passform aus. Aus dem Rucksacksortiment von Gregory haben wir uns für Testzwecke den
48 Liter Rucksack Modell Savant entschieden. Durch seine Größe eignet sich der Rucksack insbesondere für  Tagestouren mit viel Gepäck oder bei Hüttentreks.

Verschiedene Varianten je nach Körperlänge

Den Savant 48l gibt es in drei verschiedenen Modellvarianten die sich an der Rückenlänge des Trägers orientiert. Um die richtige Größe (S,M,L) herauszufinden, sollte man die Rückenlänge vom 7. Nackenwirbel bis zur Oberkante des Beckenknochens messen. Den 7. Nackenwirbel erkennt man sehr einfach, da dass der Wirbel ist, der  am stärksten hervorsteht. Man sollte zwar schon eine Hilfe zum Messen seines eigenes Rückens haben, aber ansonsten ist das Messen sehr einfach.

Durch das Messen des Rückens und der damit verbundenen Größensuche wird sichergestellt, dass sich der Rucksack bestmöglich an die Größe des Trägers anpasst.

Nachfolgend eine kleine Übersicht  der verschiedenen Größen:

  • S        2685 in³ / 44 L        3 lb 2 oz / 1.42 kg        40 – 44 cm
  • M        2929 in³ / 48 L        3 lb 5 oz / 1.50 kg        44 – 49 cm
  • L        3173 in³ / 52 L        3 lb 10 oz / 1.64 kg        50 – 54 cm

Beim Tragen hat uns der Rucksack überzeugt, durch die richtige Größenfindung sowie  dem gepolstertem Rückenpanel war der Rucksack sehr angenehm zu tragen.

Funktionen und Handhabung des Rucksackes Sehr gut hat uns beim Savant die Handhabung des Hauptfaches gefallen, denn man hat auf dieses einen sehr guten Zugriff: Nicht nur von oben (was eher umständlich und eine große Unordnung zur Folge haben kann) sondern auch über den Rundlaufreißverschluss hat man vom Frontbereich Zugriff auf das Hauptfach, so kommt man einfach und unkompliziert auch an Gegenstände heran die etwas weiter unten im Rucksack liegen.

Neben dem Hauptfach verfügt der Rucksack noch über 1 Seitenfach, 1 Deckelfach sowie über ein kleines Sicherheitsfach. Zwei Schlaufen an der Vorderseite des Rucksackes bieten die Möglichkeit Pickel oder Trekkingstöcke festzumachen.

Bei widrigem Wetter kann der Rucksack über den leicht zugänglichen Wetterschutz zusätzlich geschützt werden, dabei ist der Wetterschutz gut an der Rucksackhinterseite angebracht so dass man im Regenfall schnell und einfach den Schutz über den Rucksack ziehen kann.

Der Rucksack steht in drei verschiedenen Farbvarianten zur Verfügung: Cinder Cone Red, Indigo Blue und Thundercloud Black, so dass für jeden Geschmack die passende Farbe gewählt werden kann.

Mit einem Leergewicht von rund 1.500 Gramm liegt der Rucksack im unteren Gewichtsbereich und stellt somit eine gute Basis für Touren dar.

Fazit

Der Savant von Gregory ist ein sehr guter Rucksack mit hohem Tragekomfort und toller Handhabung des Hauptfaches. Optisch überzeugt er durch ein solides Design. Für alle für die Qualität und Funktionalität erste Priorität haben ist der Rucksack ohne Einschränkungen zu empfehlen. Diesen Rucksack von Gregory und viele weitere Rucksäcke könnt ihr hier finden.

Optimus Outdoor Campingkocher Crux

Bei längeren Trekkingtouren oder schweren alpinen Aktivitäten zählt jedes Gramm. Jedes zusätzliche Gewicht oder auch umständliche Packmaße sind aktiven Outdoorsportlern ein Dorn im Auge.
Wer nun wenige Kompromisse hinsichtlich Größe und Packmaß bei seinem Camping Kocher machen will, sollte sich einmal den Crux von Optimus genauer anschauen.
Der Crux überzeugt vor allem in drei Punkten:

  1. Gewicht: Der Crux ist ein Leichtgewicht. Mit rund 83 Gramm gibt es kaum vergleichbare Kocher in diesem Segment, was auch die Herzen von Ultraleicht Trekking Fans höher schlagen lässt.
  2. Packmaß: Der Brennerkopf lässt sich einklappen, so lässt sich der Kopf um 90 Grad bewegen und spart damit jede Menge Platz. Durch den Bajonettverschluss kann der Brennerkopf flach an den Fuß geklappt werden und verliert somit im Transportzustand an seinen Ausmaßen. Im zusammengeklappten Zustand ist der Kocher sogar so kompakt, dass er in die Wölbung einer handelsüblichen Gaskartusche passt. Der Kocher verfügt über folgende Maße: Größe (L x B x H): 84 x 57 x 31 mm
  3. Brennleistung: Der Gaskocher schafft eine maximale Leistung von rund 3000 Watt. Somit kann man den Kocher ideal dazu nutzen um unterwegs schnell und effizient einen Kaffee, Tee oder eine Outdoormahlzeit zuzubereiten. Im Schnitt benötigt der Crux rund 3 Minuten um einen Liter Wasser zum Kochen zu bringen. Die durchschnittliche Brenndauer (je nach Einsatz) liegt bei bis zu 90 min bei voller Leistung (230 g Gaskartusche).

Der Kocher macht auf den ersten Blick einen sehr soliden Eindruck, die Verarbeitung ist hochwertig und stabil. Auch die verschiedenen Klappmechanismen sind sehr leicht verständlich.
Die mitgelieferte Tasche aus Neopren sorgt für einen guten und sichereren Transport des Kochers.

Als Brennstoff können alle Schraubkartuschen verwendet werden, mit anderen Kartuschensystemen kann der Kocher bauartbedingt nicht umgehen. Die Kartuschen gibt es bspw. von Primus und Optimus in verschiedenen Größen (450gr, 225gr und 100gr). So kann man je nach Tour die passende Kartusche mitführen.

Einzig bei der Regulierung muss man beim Crux leichte Abstriche machen. Herrschen keine ideale Gegebenheiten muss der Kocher immer wieder nachgeregelt werden und tlw. erlischt die Flamme dabei vollständig. Mit dem passenden Windschutz und dem passenden Topfset lässt sich die Regulierbarkeit aber optimieren und ermöglicht ein sorgenfreies Kochen.

Aufgrund der relativ kleinen Abmessungen des Kocherkopfes ist das Handling vor allem bei großen Töpfen und Pfannen nicht ganz einfach. Mit dem passenden Kochequipment ist der Einsatz aber unbedenklich und die Töpfe stehen sicher auf dem Kocher.

Erfreulich ist, dass der Kocher relativ schnell nach dem Gebrauch auch wieder abkühlt und man in somit schnell wieder verstauen kann. Vor allem für kleine Zwischenmahlzeiten auf Touren ideal.
Sicherlich muss man in einigen Punkten mit etablierten und deutlich größeren Kochern gewisse Abstriche machen (Regulierbarkeit). Aus unserer Sicht ist der Kocher perfekt für Touren in denen der Faktor Gewicht eine Rolle spielt wie z.B. Solotouren, kürzeren Wandertouren übers WE, beim Bergsteigen oder fürs Solowandern. Hier überwiegen eindeutig die Vorteile die der Crux gegenüber anderen Kochern hat.

Das Paddy Kava V2 – Crashpad im Test

Bouldern – das Klettern ohne Seil am Felsblock – ist derzeit total im Trend. Unter Anderem ist das Schöne am Bouldern dass nicht wie beim Klettern viel Ausrüstung nötig ist, sondern lediglich etwas Chalk, Kletterschuhe und ein Crashpad nötig sind um im Freien zu bouldern. Auch wir haben das Bouldern für uns endeckt und deshalb war es an der Zeit uns ein Crashpad zuzulegen – als Einsteiger haben wir  das Paddy Kava V2 mal genauer angeschaut.

Wer auf der Suche nach einem kostengünstigen Crashpad ist – als Zweitpad, oder auch die ersten Erfahrungen im Bouldern als Einsteiger sammeln will, der sollte einmal einen genaueren Blick auf das Paddy Kava V2 werfen.

Das Paddy Kava V2 ist ein Crashpad welches vom Outdoorhersteller Ocun in Zusammenarbeit mit dem Online Shop Bergfreunde.de entwickelt und vertrieben wird. Basis für das Crashpad ist das Sundance Pad von Ocun.

Funktionen:
Das Pad ist 2-teilig und lässt sich dabei in zwei Richtungen öffnen (Marketingsprache: Two in One SIZE) und ist somit sehr flexibel einsetzbar.
Die Außenhülle des Pads besteht aus widerstandsfähigen Materialien wie Du Pont Cordura/ Tarpaulin. Sollte das Pad also beim Einsatz einmal dreckig werden lässt es sich aufgrund der Materialwahl einfach wieder abwaschen und säubern.

Im Inneren des Pads sorgt eine 2-lagige Schaumkonstruktion für eine gute Absorption der Kräfte bei einem Sturz,  bzw. beim Absprung.  Die zwei Lagen verteilen zunächst die Energie und nehmen im Anschuss möglichst viel Energie auf, so dass der Sturz bestmöglich gedämpft wird. Das Pad besteht aus 4 cm PE Schaum und 5 cm PUR Schaum.
Für Stabilität und Langlebigkeit sorgen neben den Materialien bspw. auch die Aluschnallen mit denen die Trageriemen und das Board an sich befestig sind. Als potentielle Schwachstelle konnten wir nur die Anbringung der oberen Tragebereiches ausmachen der lediglich mit Klettverschluss und Nähten am Pad angebracht ist.
Wir haben das Pad als Einsteiger bei unseren ersten Boulderversuchen getestet und waren sehr zufrieden mit dem Pad. Das Handling des Pads ist sehr einfach und man kommt auch als Einsteiger direkt damit zurecht. Die Abmessungen sind noch so gewählt, dass sich das Pad auch gut in einem normalen PKW transportieren lässt. Nach den ersten Einsätzen sieht das Pad (noch) fast wie neu aus. Kaum Abrieb an den Kanten und auch ansonsten sieht das Pad insgesamt noch wie neu aus.

Mit dem gepolsterten Schultergurt lässt sich das Pad auch ohne größere Probleme zum Einsatzort transportieren. Mit einem Gewicht von rund 5kg ist das 9cm dicke Pad vergleichsweise leicht und eignet sich somit auch für etwas weiter entfernte Boulder. Mit dem offenen oberen Reisverschluss kann das Pad auch als einer Art Rucksack verwendet werden und man kann dort zwischen die beiden Matten das notwendige Boulderequipment verstauen und auf zusätzliche Rucksäcke verzichten.

Neben dem Einsatz als Bouldermatte kann man das Pad auch ideal als sehr komfortable Isomatte im Zelt nutzen. Klappt man das Pad der Länge nach auf hat man eine sehr komfortable Liege auf einer angenehm harten Unterlage.

In Summe können wir das Pad wärmstens empfehlen. Besonders für Einsteiger die evtl. teure Investitionen in ihr erstes Crashpad vermeiden wollen ist das Pad ideal.
Die Abmessungen sind wie folgt: Größe offen:
120 x 100 x 9 cm/ 60 x 200 x 9 cm

Outdoornavi Falk LUX 32 im Test

In den letzten Jahren ist das Produktportfolio von Falk Outdoor Navigationsgeräten konstant gewachsen. Aus dem – was vor ein paar Jahren mit dem IBEX begann – ist in der Zwischenzeit eine richtige Produktfamilie mit verschiedenen Navigationsgeräten entstanden – ein jedes spezialisiert auf einen anderen Einsatzbereich.

Falk bietet in der Zwischenzeit die passenden und spezialisierten Produkte für Radfahrer, Geocacher und Freizeitradler an. Nach dem Start mit dem IBEX ist im letzten Jahr die LUX Serie gestartet – diese wird in diesem Jahr mit der brandneuen Pandera Serie ergänzt.

Für die LUX Serie gab es in diesem Frühjahr eine neue Gerätegeneration und mit dem LUX 22 und dem LUX 32 kamen sowohl für Einsteiger als auch für Experten neue Modelle auf den Markt.

Wir haben das LUX 32 genauer unter die Lupe genommen.

Das LUX 32 bietet eine Navigation vom Start zum Zielpunkt an und navigiert hier den User auf dem umfangreich im Gerät hinterlegten Kartematerial. Neben dem umfangreichen Kartenmaterial verfügt das Navigationsgerät auch über 800.000 Pois (Points of Interest), so dass man die wichtigsten Outdoorlocations wie bspw. Grillstellen, oder auch Gipfelkreuze oder ähnliches immer parat hat und jeder Zeit auf die Daten zugreifen kann.

Als Kartenmaterial beinhaltet das Topmodell eine Basiskarte Plus für 20 europäische Länder und eine Premium Outdoorkarte für Deutschland. Die Basiskarte basiert auf Daten des  OpenStreetMap / OpenCycleMap Projekts und ist bereits komplett routingfähig inklusive der Zielortseingabe. Neben der Premiumkarte für den deutschen Raum stehen weitere detaillierte Karten zum kostenpflichtigen Download bereit.

  • Premium Outdoor Karte Deutschland 149,95 €
  • Premium Outdoor Karte Österreich 159,95 €
  • Premium Outdoor Karte Schweiz  249,95 €
  • Premium Outdoor Karte Südtirol 99,95 €
  • Premium Outdoor Karte Mallorca 119,95 €
  • Premium Outdoor Karte TransAlp 189,95 €
  • Premium Outdoor Karte BeNeLux 129,95 €
  • Premium Outdoor Karte Italien Nord 129,95 €

Eigene Tracks oder Tracks von GPX Plattformen wie bspw. gpsies.com können in eine Zielführung auf dem Wegenetz umgewandelt werden. Dies bietet die Möglichkeit jede beliebige Route/Track abzufahren. Dabei kann die die neue iGPX Funktion sogar auf Streckenabschnitten navigieren, Abbiegehinweise geben und Sprachansagen machen die abseits des Wege- und Streckennetzes sind.

Neben der Option GPX Tracks abzufahren, bietet das Gerät auch die Möglichkeit sich Rundkurse nach dem eigenen gewünschten Anforderungsprofil zu erstellen. Nach Eingabe der gewünschten Parameter wie bspw. der Zeit oder dem Profil (bergig, flach) berechnet das LUX32 automatisch Routenvorschläge. Diese können direkt an der aktuellen Position, oder eben auch an einem frei definierbaren Startpunkt beginnen. Dadurch hat man im Vergleich zu Konkurrenzprodukten auch die Möglichkeit bereits zu Hause Routenoptionen für gewünschte Touren generieren zu lassen.

Den Überblick über die aktuelle Tour erhält man über den Tripcomputer, welcher die wichtigsten Fakten zur Route auf einem Screen bereithält: Barometer mit Höhenmesser, Höhe, Höhendifferenz, aktueller Luftdruck, Steigung, Mondphasen, Peilung, zurückgelegte Strecke sowie durchschnittliche Geschwindigkeit.

Für den Austausch mit Freunden oder die Analyse der letzten Tour kann man die Aufzeichnung des LUX verwenden, diese lassen sich mit Standard GPX Software auswerten.

Auch für Geocacher bietet das Gerät die passenden Funktionen. Mit der Geocaching-Funktion lässt sich mich den entsprechenden Caches (die man aus dem Internet herunterladen kann: z.B. bei www.geocaching.com) auf Schatzsuche gehen. Dabei unterstützt das LUX das papierlose Geocaching mit Multi-Caches und Single Caches.

Die Haptik des LUX 32 ist sehr gut, dass Gerät erscheint wertig und sehr gut verbaut. Im Vergleich zum IBEX kann man das Gerät sehr gut in einer Hand halten und bedienen – von der Größe her lässt sich das LUX 32 eher mit den Garmin Klassikern vergleichen.

Die Akkulaufzeit ist leider etwas limitiert, beim Einsatz aller Features macht der Akku schon nach 3-4h schlapp, was aus unserer Sicht nicht ganz ideal ist. Immerhin lässt sich das Gerät mit handelsüblichen Akkus betreiben somit kann nach einem kurzen Batteriewechsel die Anwendung weitergehen.

Die Displaygröße ist etwas kleiner als bei vergleichbaren GPS Modellen, durch die gute Auflösung lässt sich das Gerät dennoch sehr gut bedienen und auch auf der Radhalterung lassen sich die wichtigen Parameter sehr gut erkennen.

Das verwendete Touchdisplay ist nicht mit dem von modernen Smartphones zu vergleichen, allerdings ist man hier aktuell auch technologisch ein wenig gehemmt. Robuste, outdoortaugliche Displays mit guter Bedienbarkeit sind rar gesät und sehr teuer. Grundsätzlich lässt es sich dennoch gut bedienen.

Im Lieferumfang direkt dabei ist eine Fahrradhalterung mit der man also direkt auf die Piste gehen kann.

Weitere Fakten zum Gerät:

  • IPX7: wasserdicht
  • Farbdisplay: 76mm Diagonale (3″), Touchscreen
  • Abmessungen: ca. 12 x 6,5 x 3 cm
  • Gewicht: ca. 230 g inkl. Batterien
  • Speicher: 4 GB
  • Stromversorgung: Standard AA-Batterien
  • Steckplatz: microSD Karte bis 32GB (SDHC)
  • Anschluss: USB 2.0 Massenspeicher
  • Sensoren: Barometer und 3D-Kompass

Fazit:

Wir können das LUX 32 wärmstens empfehlen. Das Gerät lässt sich einfach und intuitiv bedienen, liegt gut in der Hand und bietet alle relevanten Outdoorfunktionen die man sich auf Touren wünschen kann. Vor allem die Funktionen zur Routenplanung und die Navigation auf GPX Tracks begeistern uns. Das LUX 32 ist dabei ein wahrer Outdoor Allrounder der für viele Outdoorspielarten ideal ist.