Testbericht Black Diamond Sabretooth Edelstahl Steigeisen

Nach den ersten Gletschertouren im Sommer war klar, dass die ersten eigenen Steigeisen her müssen. Da ich mit den Steigeisen einen relativ breiten Einsatzbereich abdecken wollten fiel meine Wahl auf ein Allroundsteigeisen ? neben einigen anderen Herstellern wie Austrialpin, Grivel oder Petzl bietet auch das amerikanischen Unternehmen Black Diamond entsprechende Allround-Steigeisen an.

Ich habe mich für das Black Diamond Sabretooth Edelstahl Steigeisen entschieden. Der Vorteil eines solchen Allroundsteigeisens liegt klar auf der Hand: Das Steigeisen deckt einen breiten Einsatzbereich ab – egal ob Winter-und Hochtouren, Eis- und Mixedklettern – das Steigeisen bietet für die verschiedenen Spielarten einen gute Kompromiss.

Das Steigeisen wird in zwei verschiedenen Varianten angeboten: Der Pro Variante, die für Schuhe mit vorderem Sohlenrand gemacht ist und in der Clipvariante für Schuhe ohne Sohlenrand. Somit kann man die Steigeisen sowohl mit komplett steigeisenfesten Schuhen nutzen als auch mit Schuhen die nur bedingt steigeisenfest sind.

Als Material wird primär Edelstahl verwendet, damit sind Themen wie Rost dauerhaft ad acta gelegt. Zudem sorgt die glatte Oberfläche des Edelstahls dafür, dass Schneeablagerungen nur wenig möglich sind. Das Black Diamond Sabretooth Edelstahl Steigeisen verfügt in Summe über 14 Zacken, dabei bieten die beiden Frontalzacken auch im Kletterbereich einen guten Halt. Für Leute, die auf großem Fuß leben, gibt es optional eine Verlängerung des Steges, das Standardmodell reicht bis zu Schuhgröße 46 darüber hinaus muss man die Sabretooth dann mit dem entsprechende Steg verlängern, hier muss man nochmals rund 30 Euro investieren, aber dann passen die Steigeisen auch für die großen Größen. Der Umbau ist einfach und geht gut von der Hand.

Auch vom Handling her überzeugen die Steigeisen aus dem Hause Black Diamond durchaus. Die Anpassung an den Schuh funktioniert einfach und die Teile lassen sich unkompliziert und schnell für den entsprechenden Schuh einstellen. Auch mit eisig kalten Fingern kann man dadurch die Eisen noch gut und sicher bedienen.

In die Steigeisen ist sogar ein li/re eingraviert, so dass man den passenden Schuh extrem einfach zuordnen kann.

Unser Fazit:
In Summe sind wir begeistert von den Steigeisen. Einfaches Handling, guter Grip, fester Sitz und keine Probleme mit Schnee uns Eis durch ausgefeilte Antistoll Platten machen die Sabretooth zu einem wirklichen Allroundsteigeisen und dass noch zu einem attraktiven Preis-/Leistungsverhältnis. Auf meinen steigeisenfesten Bergschuhen sitzen die Steigeisen bombenfest und bietet die nötige Sicherheit auch im steilen Terrain. Also als Allround- und Einsteiger-Steigeisen eine super Wahl.

Aktivurlaub mit kleinen Kindern

Für viele Aktivurlauber stellt sich bestimmt die Frage, wie wird sich mein Urlaub mit kleinen Kindern verändern? Was muss man beachten? Was ist möglich?

Auch uns stellte sich die Frage – und mittlerweile sind wir mit 2 kleinen Kindern (2 Jahre und 3 Monate) unterwegs und ich muss sagen: Na klar, das Urlauben hat sich schon sehr verändert, es ist einfach anders, aber aktiv kann man trotzdem noch sein!

Wandern mit Kindern

Mit den ganz Kleinen, die sich in der Manduka, Tragetuch oder in anderen Tragemöglichkeiten wohl fühlen, ist es eigentlich gar kein Problem. Sobald die kleinen Zwerge sitzen können, sind Kraxeln zu empfehlen. Als unsere große Tochter 11 Monate war, haben wir da zum Beispiel tolle Touren und Wanderungen im Yosemite National Park machen können. Jetzt ist die Dame schon 2 Jahre alt – sie geht zwar noch gern in die Kraxe, aber eben nicht mehr so lange, sondern legt auch schon gute Distanzen zu Fuß zurück – und da heißt es eben Geduld zu haben: Steine, Stöcke, Käfer, etc. werden immer wieder begutachten, das Tempo verlangsamt sich, usw.

Bei uns sind die Touren mittlerweile etwas kleiner und anspruchsloser geworden und somit familientauglich.

Beim Wandern sollte man auch beachten, das insbesondere Babys nicht so sehr in der Höhe sein sollten – Experten sprechen davon, dass man bei über 2.000 Höhenmeter vorsichtig sein sollte. Auch Gondelfahrten können den Kleinen Schmerzen bereiten, da sie noch Probleme mit dem Druckausgleich haben.

Klettern mit Kindern

Ist man „nur“ als Familie unterwegs, wird das Klettern mit den Kleinen sehr schwierig, denn wer hat ein Auge auf die Kleinen, wenn einer klettert und einer sichert? Eine echte Alternative ist das Bouldern, es gibt tolle Boulderspots, wo man es sich mit Krabbeldecke und co. bequem machen kann,….Ansonsten ist es eine Möglichkeit  mit Freunden und Familie unterwegs zu sein, da findet man dann bestimmt einen Babysitter oder einen Kletterpartner.

Radfahren mit Kindern

Mit der richtigen Ausrüstung (wie bspw. einem Fahrradanhänger) ist auch das ohne Probleme möglich. Wir habees einen Croozer für 2 Kinder und für die ganz Kleinen gibt es entsprechende Babyschalen oder Hängematten.

Wir persönlich benutzen unseren Fahrradanhänger auch viel bei längeren Touren, die anhängertauglich sind, dort haben dann beide Kiddies bei Bedarf Platz zum Sitzen.