Die Ultimate Hoody von Mammut im Test

Eine Softshelljacke wie die Ultimate Hoody von Mammut lässt sich sehr universell einsetzen: Von leichten und auch anspruchsvolleren Touren über Klettersteige bis hin zum Alltag kann man mit einer Softshelljacke nicht viel falsch machen und man ist (fast) immer gut gekleidet.

Die Ultimate Hoody von Mammut ist aus unserer Sicht (zumindest wie weit wir das aktuell nach einem 1-wöchingen Aktivurlaub in Österreich beurteilen können) eine absolute Top Softshelljacke. Verarbeitung, Strapazierfähigkeit und Funktion sind wirklich sehr gut und die Jacke macht auf Anhieb Spaß.

Die verwendete Gore-Tex Windstopper Membran lässt kaum Wind durch und hält somit den Körper warm. Dabei ist das Material extrem dehnbar und atmungsaktiv. Bei anstrengenden, schweißtreibenden Aktivitäten lässt sich die Jacke unter dem Ärmel mit einem Reißverschluss noch weit öffnen, so dass dann für eine optimale Belüftung gesorgt ist. Der RET
Wert (Resistance to Evaporating Heat Transfer: Dieser Wert beschreibt den Widerstand, den ein Material dem Wasserdampf entgegensetzt) der Jacke liegt bei kleiner als 20 und ist somit noch im zufriedenstellenden Bereich. Weiter zeichnen das Material eine glatte Oberfläche, eine weiche, robuste Rückseite, hoher Tragekomfort, sowie ein geringes Packvolumen aus.

Die Kapuze des Ultimate Hoody ist ausreichend groß, so dass auch ein Helm – sei es beim Skifahren oder auf Klettertouren bequem getragen werden kann.

Ideal ist auch die Jacke im sogenannten Zwiebelprinzip zu verwenden, wenn man unter die Jacke noch eine passende Fleeceschicht zieht kann man die Jacke auch bei sehr niedrigen Temperaturen tragen ohne zu frieren. Prinzipiell und systembedingt haben Softshelljacken im puncto Regenschutze einige Nachteile, allerdings hält die Imprägnierung zumindest kleine Schauer gut ab. Ein Dauereinsatz bei Regen ist trotzdem nicht zu empfehlen. Hier sollte man dann auf eine typische Hardshelljacke zurückgreifen.

Insgesamt ist die Jacke eher eng geschnitten, wer sich also im Größengrenzbereich befindet sollte die Jacke lieber eine Nummer größer kaufen. Durch ihren Schnitt der hinten ein wenig länger ist eignet sich die Jacke auch ideal zum Biken.

Im Bereich der Schultern überzeugt die Jacke durch ein gute Widerstandsfähigkeit, auch nach einer längeren Tour mit einem schweren Tourenrucksack sind kaum Abriebe zu erkennen.

Aus unserer Sicht ist die Ultimate Hoody von Mammut ein absolutes Topprodukt welche sehr zu empfehlen ist. Grundsätzlich bietet Mammut sehr hochwertige Materialien an, so dass man auch lange was von der Jacke haben sollte. Allerdings ist – wie bei allen Jacken in dieser Kategorie – auf eine richtige Pflege und Reinigung zu achten, damit die Funktionen lange erhalten bleiben.  Die Jacke gibt es in 9 verschiedenen Farbkombinationen, so dass für jeden Geschmack die passende Jacke parat liegen sollte. Als Größen sind alle zwischen S und XXXL verfügbar – auch hier bietet die breite Varianz jedem die richtige Passform.

Preislich bewegt sich die Jacke im Rahmen zwischen 150 (Angebotspreis) und 250 Euro.Wer also auf der Suche nach eine qualitativ hochwertigen Outdoorjacke ist, ist mit der Mammut Softshell sehr gut beraten – sowohl auf den Bergen also auch im urbanen Umfeld.

Grivel Steigeisen Air Tech Light im Test

Die Steigeisen „Air Tech Light“ von Grivel im Test. Anfang dieses Sommers war es endlich soweit – die geplante Alpenüberquerung stand vor der Tür. Kurz davor war ich noch heftig am Organisieren und an Kleidungsstücke sowie Ausrüstungsgegenstände zusammenzusuchen. Da ich nicht sicher war, ob für die geplante Steigeisen notwendig sind oder nicht, habe ich mir sicherheitshalber noch ein Paar zugelegt.
Nach langer Recherche habe ich mich für die „Air Tech Light“ von Grivel entschieden.  Das italienische Unternehmen ist auf die Herstellung von Ausrüstungsgegenstände für den Alpinismus spezialisiert und hat neben Steigeisen, auch Eisgeräte, Eisschrauben, Helme etc. im Programm.
Aus folgenden Gründen –  sowie ein ordentlicher Berg an Outdoorkleidung und – equipment   – habe ich mich für diese Steigeisen entschieden:

  • Das Gewicht von lediglich 476 Gramm
  • Einsatzbereich: Hoch- und Skitouren

Insbesondere hat mich der Gewichtsaspekt überzeugt, mit nur 476 Gramm ist der Air Tech Light von Grivel ein wahres Leichtgewicht unter den Steigeisen. Die Steigeisen sind aus Aluminium – daher auch das geringe Gewicht. Im Vergleich zu anderen Steigeisen aus Stahl – die rund 1.000 Gramm – wiegen hat man also einen Gewichtsvorteil von rund 500 Gramm.
Der erste Eindruck der Steigeisen ist gut: Die Steigeisen sind sehr gut verarbeitet und auch bei der Anprobe mit meinen Wanderstiefeln (La Sportive Trango Evo gtx) bin ich zufrieden: die Steigeisen passen gut an den Schuh.

Auf der Alpenüberquerung hatte ich allerdings mit den Wetterbedingungen Glück und die Steigeisen kamen lediglich ein einziges Mal in Einsatz: Auch hier kann ich nur positives über die Steigeisen berichten: Durch die Zacken hatte ich einen guten Halt im Schnee – auch beim Queren und beim Absteigen hatte ich insbesondere durch die Frontzacken ein gutes und sicheres Gefühl.
Die Steigeisen lassen sich in der Größe Verstellen und für Schuhgrößen zwischen 35 und 46 geeignet.
Fazit:
Das Gewicht des Air Tech Light von Grivel ist super – auch wenn sie auf einer Tour nicht benötigt werden, tut eine “vergebliche Mitnahme” beim Rucksackgewicht nicht weh.
Der Fokus  dieser Steigeisen liegt aber eindeutig auf dem minimalen Gewicht, ich könnte mir vorstellen, dass die Alu-Steigeisen bei exzessiven Gebrauch im kombinierten Gelände allerdings an ihre Grenzen kommen.
Der Preis für die Steigeisen liegt bei knapp 155 Euro – beim Kauf kann man sich zwischen 2 Varianten entscheiden:

  • New Matic: Bestehend aus einem Kipphebel an der Ferse und  einem Kunststoffkörbchen vorne. Diese Variante ist für bedingt steigeisenfeste Schuhe geeignet.
  • New Classic: die Bindung besteht aus Kunststoffgurten und ist somit für alle Wanderschuhe geeignet.

 

Testbericht: Tourenrucksack Savant von Gregory

Neben der richtigen Kleidung und dem passenden Schuhwerk ist der Rucksack einer der entscheidenden Ausrüstungsgegenstände auf einer Tour. Oft passen Rucksäcke nicht richtig und man ist mit der Qualität nicht zufrieden. Jeder, der schon einmal eine Tour mit einem Rucksack in der falschen Größe gemacht hat, weiß dass dies sehr unbequem und schmerzhaft sein kann. Darum sollte man bei der Wahl eines Rucksackes hohen Wert auf eine gute Passform und die richtige Größe legen, bestenfalls sollte man sich auch von einem Fachhändler beraten lassen.

Für alle, die auf der Suche nach einem qualitativ hochwertigen Rucksack mit der richtigen Größe sind, können die Angebote der Marke Gregory interessant sein, denn diese sind in verschiedenen Größenmodellen verfügbar. Gregory ist ein Spezialist für Rucksäcke und konzentriert sich bei der Produktentwicklung zu 100% auf die Anforderungen an einen Rucksack.

Die Rucksackmodelle der Marke Gregory zeichnen sich durch ein innovatives Design, Ergonomie und eine komfortable Passform aus. Aus dem Rucksacksortiment von Gregory haben wir uns für Testzwecke den
48 Liter Rucksack Modell Savant entschieden. Durch seine Größe eignet sich der Rucksack insbesondere für  Tagestouren mit viel Gepäck oder bei Hüttentreks.

Verschiedene Varianten je nach Körperlänge

Den Savant 48l gibt es in drei verschiedenen Modellvarianten die sich an der Rückenlänge des Trägers orientiert. Um die richtige Größe (S,M,L) herauszufinden, sollte man die Rückenlänge vom 7. Nackenwirbel bis zur Oberkante des Beckenknochens messen. Den 7. Nackenwirbel erkennt man sehr einfach, da dass der Wirbel ist, der  am stärksten hervorsteht. Man sollte zwar schon eine Hilfe zum Messen seines eigenes Rückens haben, aber ansonsten ist das Messen sehr einfach.

Durch das Messen des Rückens und der damit verbundenen Größensuche wird sichergestellt, dass sich der Rucksack bestmöglich an die Größe des Trägers anpasst.

Nachfolgend eine kleine Übersicht  der verschiedenen Größen:

  • S        2685 in³ / 44 L        3 lb 2 oz / 1.42 kg        40 – 44 cm
  • M        2929 in³ / 48 L        3 lb 5 oz / 1.50 kg        44 – 49 cm
  • L        3173 in³ / 52 L        3 lb 10 oz / 1.64 kg        50 – 54 cm

Beim Tragen hat uns der Rucksack überzeugt, durch die richtige Größenfindung sowie  dem gepolstertem Rückenpanel war der Rucksack sehr angenehm zu tragen.

Funktionen und Handhabung des Rucksackes Sehr gut hat uns beim Savant die Handhabung des Hauptfaches gefallen, denn man hat auf dieses einen sehr guten Zugriff: Nicht nur von oben (was eher umständlich und eine große Unordnung zur Folge haben kann) sondern auch über den Rundlaufreißverschluss hat man vom Frontbereich Zugriff auf das Hauptfach, so kommt man einfach und unkompliziert auch an Gegenstände heran die etwas weiter unten im Rucksack liegen.

Neben dem Hauptfach verfügt der Rucksack noch über 1 Seitenfach, 1 Deckelfach sowie über ein kleines Sicherheitsfach. Zwei Schlaufen an der Vorderseite des Rucksackes bieten die Möglichkeit Pickel oder Trekkingstöcke festzumachen.

Bei widrigem Wetter kann der Rucksack über den leicht zugänglichen Wetterschutz zusätzlich geschützt werden, dabei ist der Wetterschutz gut an der Rucksackhinterseite angebracht so dass man im Regenfall schnell und einfach den Schutz über den Rucksack ziehen kann.

Der Rucksack steht in drei verschiedenen Farbvarianten zur Verfügung: Cinder Cone Red, Indigo Blue und Thundercloud Black, so dass für jeden Geschmack die passende Farbe gewählt werden kann.

Mit einem Leergewicht von rund 1.500 Gramm liegt der Rucksack im unteren Gewichtsbereich und stellt somit eine gute Basis für Touren dar.

Fazit

Der Savant von Gregory ist ein sehr guter Rucksack mit hohem Tragekomfort und toller Handhabung des Hauptfaches. Optisch überzeugt er durch ein solides Design. Für alle für die Qualität und Funktionalität erste Priorität haben ist der Rucksack ohne Einschränkungen zu empfehlen. Diesen Rucksack von Gregory und viele weitere Rucksäcke könnt ihr hier finden.

Rockmaster Festival Arco 2013

Seit Samstag, den 31. August 2013 findet derzeit das diesjährige Rockmaster Festival – ein Kletterfestival der besonderen Klasse – in Arco (Gardasee, Italien) statt.
Arco ist für alle Outdoor- und Kletterliebhaber ein idealer Ausgangspunkt für alle möglichen Aktivitäten – Kletter- und Boulderfelsen aber auch Klettersteige und natürlich auch Wanderwege starten direkt vpr der Haustür. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich seit vielen Jahren im Climbing Stadium von Arco ein besonderer Kletterwettkampf stattfindet: Das Rockmaster Festival. 
Am Wochenende starteten bei tollem, sommerlichem Wetter die Kinder- und Familienwettkämpfe. Dabei stand allerdings nicht nur der Wettkampf im Vordergrund sondern vor allem auch der Spaß und das Erlebnis. Am Samstag, den 31. August waren beim Rockjunior die Kletterer zwischen 7 und 13 Jahren an der Reihe und hatten die Disziplinen Bouldern, Speed und Lead zu meistern. Am Sonntag war dann der Kid’s und Familiy Rock angesagt: dabei klettern Eltern und Kinder gemeinsam in diesem Wettkampf.
Am Mittwoch, den 04 September 2013 startet mit der Opening Party um 19:30 Uhr dann die Wettkämpfe für die Aktiven. 
Beim Rockmaster Festival werden folgende Wettkämpfe stattfinden:

  • Rockmaster Lead: Neben den 6 besten Kletterern  der aktuellen Weltrangliste nehmen die 4 besten Qualifikanten sowie 2 Wildcard-Teilnehmer am Wettkampf teil. Der Lead-Wettkampf findet an einer überhangenden Wand statt – während die Halbfinals onsight geklettert werden müssen (d.h. die Athleten haben keine Möglichkeit die Routen davor zu klettern), werden die 8 Finalisten die Route „after work“ klettern, d.h. sie haben eine 25- minütige Vorbereitungszeit und die Zuschauer können bei dieser Vorbereitung dabei sein. 
  • Rockmaster Duell: Die Finalisten des Lead-Wettkampfes nehmen am Duell teil. Dabei werden die Kletterer auf 2 identischen Routen gleichzeitig klettern und der Schnellere gewinnt.
  • Rockmaster KO Boulder: beim KO Boulder nehmen 10 Athleten teil, die 4 Boulderprobleme zu lösen haben. Dabei hat jeder Kletterer für 1 Problem 3 Versuche. Nach jedem Problem wird das Teilnehmerfeld reduziert, sodass am finalen Problem die 3 besten Boulderer gegeneinander antreten. 
  • IFSC Speed Worldcup. Auch der IFSC Speed Worldcup wird im Rahmen des Rockmaster Festivals ausgetragen. 
  • Paraclimbing Cup: Am Freitag, den 06. September findet der Paraclimbing Cup für Kletterer mit Behinderung statt. 

Neben den sicherlich sehr spannenden und hochklassigen Wettkämpfen gibt es mit einem Testbereich, einem umfassenden Rahmenprogramm (Filme, etc.) für die Zuschauer auch jede Menge anderer Aktivitäten. 
Und hier noch der Zeitplan der Wettkämpfe  im Überblick: 
Mittwoch, 04. September
19:30 Uhr: Opening Party
Donnerstag, 05. September
09:00 Uhr: Offene Qualifikation Lead Rockmaster
Freitag, 06. September
09:00 Uhr: Offene Qualifikation Boulder Rockmaster
10:00 Uhr: International Paraclimbing Cup
Samstag, 07. September
09:00 Uhr: IFSC Speed Worldcup Qualifikation
10:30 Uhr: IFSC Speed Worldcup Pre-Quarter Finals
12:30 Uhr: Rockmaster Halbfinals (onsight)
15:00 Uhr: Rockmaster worksession (after-work)
19:00 Uhr: IFSC Worldcup, Finals
20:00 Uhr: Rockmaster Lead Finale (after-Work)
Sonntag, 08. September
09:00 Uhr: Rockmaster Work session Boulder
14:00 Uhr: Rockmaster Boulder: KO Woman
15:30 Uhr: Rockmaster Duell
17:00 Uhr: Rockmaster Boulder: KO Men