Wandern in den Nationalparks im Westen der USA

In den Nationalparks im Westen der USA gibt es unzählige Möglichkeiten sich aktiv zu betätigen – von einfachen, kurzen Wanderungen, die auch manchmal eher an einen schönen Spaziergang erinnern, bis zu sehr anspruchsvollen Wandertouren, die auch mehrere Tage dauern können, ist alles möglich.
Doch wie kommt man an die ganzen Tourenvorschläge und Infos heran?
Natürlich kann man sich vor Reisebeginn schon entsprechend informieren, sich im Internet vorbereiten und Reiseführer wälzen – bei bestimmten Touren ist das sogar erforderlich und nötig: Will man bspw. ins Tal des Grand Canyon wandern, so ist das nur möglich wenn man eine Übernachtungsmöglichkeit im Canyon vorzuweisen hat, 1-Tagestouren sind hier verboten.
Generell kann man sich aber auch vor Ort sehr gut informieren und beraten lassen: Bei der Einfahrt in einen jeden Nationalpark bekommt man eine Karte des Nationalparks – oft gibt es sogar noch eine Art Monatszeitung hinzu: Dort findet man Routenvorschläge inkl. Kategorisierung in Schwierigkeiten, etc.
Ausführlichere Informationen und auch Auskünfte über aktuelle Bedingungen kann man dann im Visitor Center erfragen – aus eigner Erfahrung kann ich sagen, dass die zuständigen Ranger in den Visitor Center sehr nett und auskunftsfreudig sind, und den Besuchern gern bei der Wahl der Tour helfen.
Wir haben uns im Vorfeld unserer USA-Reise nicht über mögliche Wanderungen und Touren in den Nationalparks informiert, sondern uns spontan und vor Ort immer entschieden und heraus kamen großartige und wunderschöne Touren – zu den Highlights hat bspw. die Victora Falls Tour im Yosemite Valley gehört.

Outdoornavi Falk LUX 32 im Test

In den letzten Jahren ist das Produktportfolio von Falk Outdoor Navigationsgeräten konstant gewachsen. Aus dem – was vor ein paar Jahren mit dem IBEX begann – ist in der Zwischenzeit eine richtige Produktfamilie mit verschiedenen Navigationsgeräten entstanden – ein jedes spezialisiert auf einen anderen Einsatzbereich.

Falk bietet in der Zwischenzeit die passenden und spezialisierten Produkte für Radfahrer, Geocacher und Freizeitradler an. Nach dem Start mit dem IBEX ist im letzten Jahr die LUX Serie gestartet – diese wird in diesem Jahr mit der brandneuen Pandera Serie ergänzt.

Für die LUX Serie gab es in diesem Frühjahr eine neue Gerätegeneration und mit dem LUX 22 und dem LUX 32 kamen sowohl für Einsteiger als auch für Experten neue Modelle auf den Markt.

Wir haben das LUX 32 genauer unter die Lupe genommen.

Das LUX 32 bietet eine Navigation vom Start zum Zielpunkt an und navigiert hier den User auf dem umfangreich im Gerät hinterlegten Kartematerial. Neben dem umfangreichen Kartenmaterial verfügt das Navigationsgerät auch über 800.000 Pois (Points of Interest), so dass man die wichtigsten Outdoorlocations wie bspw. Grillstellen, oder auch Gipfelkreuze oder ähnliches immer parat hat und jeder Zeit auf die Daten zugreifen kann.

Als Kartenmaterial beinhaltet das Topmodell eine Basiskarte Plus für 20 europäische Länder und eine Premium Outdoorkarte für Deutschland. Die Basiskarte basiert auf Daten des  OpenStreetMap / OpenCycleMap Projekts und ist bereits komplett routingfähig inklusive der Zielortseingabe. Neben der Premiumkarte für den deutschen Raum stehen weitere detaillierte Karten zum kostenpflichtigen Download bereit.

  • Premium Outdoor Karte Deutschland 149,95 €
  • Premium Outdoor Karte Österreich 159,95 €
  • Premium Outdoor Karte Schweiz  249,95 €
  • Premium Outdoor Karte Südtirol 99,95 €
  • Premium Outdoor Karte Mallorca 119,95 €
  • Premium Outdoor Karte TransAlp 189,95 €
  • Premium Outdoor Karte BeNeLux 129,95 €
  • Premium Outdoor Karte Italien Nord 129,95 €

Eigene Tracks oder Tracks von GPX Plattformen wie bspw. gpsies.com können in eine Zielführung auf dem Wegenetz umgewandelt werden. Dies bietet die Möglichkeit jede beliebige Route/Track abzufahren. Dabei kann die die neue iGPX Funktion sogar auf Streckenabschnitten navigieren, Abbiegehinweise geben und Sprachansagen machen die abseits des Wege- und Streckennetzes sind.

Neben der Option GPX Tracks abzufahren, bietet das Gerät auch die Möglichkeit sich Rundkurse nach dem eigenen gewünschten Anforderungsprofil zu erstellen. Nach Eingabe der gewünschten Parameter wie bspw. der Zeit oder dem Profil (bergig, flach) berechnet das LUX32 automatisch Routenvorschläge. Diese können direkt an der aktuellen Position, oder eben auch an einem frei definierbaren Startpunkt beginnen. Dadurch hat man im Vergleich zu Konkurrenzprodukten auch die Möglichkeit bereits zu Hause Routenoptionen für gewünschte Touren generieren zu lassen.

Den Überblick über die aktuelle Tour erhält man über den Tripcomputer, welcher die wichtigsten Fakten zur Route auf einem Screen bereithält: Barometer mit Höhenmesser, Höhe, Höhendifferenz, aktueller Luftdruck, Steigung, Mondphasen, Peilung, zurückgelegte Strecke sowie durchschnittliche Geschwindigkeit.

Für den Austausch mit Freunden oder die Analyse der letzten Tour kann man die Aufzeichnung des LUX verwenden, diese lassen sich mit Standard GPX Software auswerten.

Auch für Geocacher bietet das Gerät die passenden Funktionen. Mit der Geocaching-Funktion lässt sich mich den entsprechenden Caches (die man aus dem Internet herunterladen kann: z.B. bei www.geocaching.com) auf Schatzsuche gehen. Dabei unterstützt das LUX das papierlose Geocaching mit Multi-Caches und Single Caches.

Die Haptik des LUX 32 ist sehr gut, dass Gerät erscheint wertig und sehr gut verbaut. Im Vergleich zum IBEX kann man das Gerät sehr gut in einer Hand halten und bedienen – von der Größe her lässt sich das LUX 32 eher mit den Garmin Klassikern vergleichen.

Die Akkulaufzeit ist leider etwas limitiert, beim Einsatz aller Features macht der Akku schon nach 3-4h schlapp, was aus unserer Sicht nicht ganz ideal ist. Immerhin lässt sich das Gerät mit handelsüblichen Akkus betreiben somit kann nach einem kurzen Batteriewechsel die Anwendung weitergehen.

Die Displaygröße ist etwas kleiner als bei vergleichbaren GPS Modellen, durch die gute Auflösung lässt sich das Gerät dennoch sehr gut bedienen und auch auf der Radhalterung lassen sich die wichtigen Parameter sehr gut erkennen.

Das verwendete Touchdisplay ist nicht mit dem von modernen Smartphones zu vergleichen, allerdings ist man hier aktuell auch technologisch ein wenig gehemmt. Robuste, outdoortaugliche Displays mit guter Bedienbarkeit sind rar gesät und sehr teuer. Grundsätzlich lässt es sich dennoch gut bedienen.

Im Lieferumfang direkt dabei ist eine Fahrradhalterung mit der man also direkt auf die Piste gehen kann.

Weitere Fakten zum Gerät:

  • IPX7: wasserdicht
  • Farbdisplay: 76mm Diagonale (3″), Touchscreen
  • Abmessungen: ca. 12 x 6,5 x 3 cm
  • Gewicht: ca. 230 g inkl. Batterien
  • Speicher: 4 GB
  • Stromversorgung: Standard AA-Batterien
  • Steckplatz: microSD Karte bis 32GB (SDHC)
  • Anschluss: USB 2.0 Massenspeicher
  • Sensoren: Barometer und 3D-Kompass

Fazit:

Wir können das LUX 32 wärmstens empfehlen. Das Gerät lässt sich einfach und intuitiv bedienen, liegt gut in der Hand und bietet alle relevanten Outdoorfunktionen die man sich auf Touren wünschen kann. Vor allem die Funktionen zur Routenplanung und die Navigation auf GPX Tracks begeistern uns. Das LUX 32 ist dabei ein wahrer Outdoor Allrounder der für viele Outdoorspielarten ideal ist.