Vapour Storm Jacke von Berghaus

Wer auf der Suche nach einer sehr flexiblen Outdoor- und Sportjacke  ist sollte mal einen genaueren Blick auf die Vapour Storm Jacke von Berghaus werfen. Aus meiner Sicht und Erfahrung verbindet die Active Shell Jacke von Berghaus ideal eine typische Laufjacke mit einem guten Wetterschutz.

Ursprünglich wurde die Jacke speziell für eines der härtesten Outdoorevents konzipiert und entwickelt: dem Dragon’s Back Rennen in Wales. Das Rennen gilt als eines der härtesten Trailrunning Events der Welt und wird zum nächsten Mal im Jahr 2015 ausgetragen werden. Bei diesem 5-tägigen Rennen durch die Bergwelt müssen die Athleten und auch das Equipment härtesten Bedingungen gerecht werden. Im September 2012 fand das Rennen zuletzt statt und hier starteten auch die Berghaus-Athleten Helene Whitaker und Stephen Birkinshaw, die auch bei der Entwicklung der neuen Vapour-Kollektionen beteiligt waren.

Sowohl Outdoor- als auch Funktionsjacken aus dem Sportbereich müssen immer einen Kompromiss zwischen der Wetterschutzfunktionalität sowie der Atmungsaktivität finden. Die relativ neue Active Shell probiert genau in diesem Segment zu punkten und daher eignet sich diese Jacke ideal für den Einsatz im Trailrunningbereich wo die Komponenten Wetterschutz und Atmungsaktivität beide in extremer Form verbunden werden müssen.

Das Active Shell Laminat schafft es auch bei hochpulsigen Aktivitäten noch genügend Flüssigkeit (Schweiß) nach außen zu transportieren, so dass es im Jacken inneren trocken bleibt. Dabei hat die Jacke noch sehr gute Schutzeigenschaften die Nahe an die einer aus dem Outdoorsegment bekannten ProShell heranreichen.

Zusätzlich beeindruckt die Vapour Storm vor allem durch ein ausgefeiltes Lüftungskonzept. Die Jacke verfügt über verschiedene Lüftungsöffnungen die an Brust, Seiten und dem Rücken verteilt sind, dadurch wird die Atmungsaktivität im Vergleich zu anderen Jacken noch weiter erheblich erhöht.
Ich habe die Jacke während eines – 4 Wochentrips durch die Nationalparks an der US-Westküste umfangreich getestet und war sehr zufrieden mit der Jacke.

Passform:
Insgesamt fällt die Jacke relativ klein und eng aus, so dass man sie bei einer Grenzgröße lieber eine Nummer größer bestellten sollte. Auch liegt die Jacke relativ eng an. Ansonsten passt die Jacke sehr gut und auch für genügend Bewegungsfreiheit zu ist gesorgt.

Features:
Neben den bereits erwähnten markanten Lüftungsschlitzen verfügt die Jacke auch über eine Mütze sowie Neonstreifen, die vor allem für das Lauftraining im Dunkeln nochmals zusätzliche Sicherheit bieten. Die Bündchen an den Ärmel sind über einen Gummizug realisiert. Sicherlich bieten hier andere Outdoorjacken einen besseren Schutz für Nässe, als Variante für das Laufen ist aber ein nicht zu enges Bündchen sehr angenehm.

Im Test:
Wie waren mit der Jacke extrem zufrieden. Sowohl bei Wind, als auch bei Regen machten die Jacken einen sehr guten Eindruck. Die Jacke war komplett dicht – sicherlich waren die Bedingungen beim Test nicht extrem, aber immerhin konnte die Jacke hier zu 100 Prozent punkten. Auch beim Joggen konnte die Jacke überzeugen. Trotz einigem an Schweiß war das Klima in der Jacke angenehm und trocken.

Wer sowohl ein Jacke für den Sport als auch für den Outdooreinsatz suche für den ist die Jacke ideal, hohe Funktionalität und guter Wetterschutz sind perfektl verbunden (und ein guter Wetterschutz ist auch beim Laufen extrem wichtig bei diesen Sommern).

Die Jacke gibt es sowohl als Damen (Farbe: Dubarry Lime) – als auch als Herrenmodell (Farbe: Slate Stone / Infinity Green oder Aquamarine Lemon) in den Größen 8-18, bzw. bei den Herrenmodellen in den Größen S-XXL.  Das Herrenmodell wiegt ca 330g, das Damenmodell etwa 300g, d.h. die Jacke kann auch in Punkte Gewicht punkten und bei Nichtgebrauch hat sie auch noch Platz in jedem Rucksack.
Neben den Jacken gibt es aus Vapour-Light -Serie von Berghaus auch noch Überhosen, Hybrid-Jacken, Shirts, Shorts und Baselayers.

Campen im Yosemite Nationalpark in den USA – Yosemite Valley

Für alle Campingfreunde erst einmal vorab – Campen in den Nationalparks der USA ist für alle Outdoorfreunde und Naturliebhaber ein wahres Vergnügen – die Mehrheit der Campingplätze in den Nationalparks sind sehr großzügig angelegt und sehr schön in die Natur integriert.

Auf vielen Campingplätzen gilt das „first come – first serve“ Prinzip, d.h. wer am Morgen / Nachmittag zuerst da ist und ein freies Plätzchen ergattert, darf dort auch nächtigen. Lediglich eine Registrierung und natürlich das Bezahlen der Campinggebühr – meist mit Hilfe eines kleines Zettelchens – ist notwendig. Die genaue Vorgehensweise ist an den Eingängen der Campgrounds erklärt. Überprüft wird das Ganze dann von den Rangern vor Ort.

Allerdings gilt nicht bei allen Campingplätzen das „first come – first serve“ Prinzip – will man also unbedingt in den Nationalparks nächtigen, sollte man sich also vorab informieren, ob eine Reservierung möglich und sinnvoll ist.

Im beliebten und wunderschönen Yosemite Nationalpark gibt es einige Campingplätze. Direkt im Yosemite Valley – dem Ausgangspunkt für eigentliche jegliche Aktionen und Unternehmungen, sei es Klettern, Wandern, etc. – gibt es folgende Campingplätze:

  • Lower Pines
  • Upper Pines
  • North Pines
  • Camp 4

Da der Yosemite sowohl bei den Amerikanern selbst als auch bei Touristen aus aller Welt beliebt ist und Reservierungen möglich sind, ist es ratsam sich für die ersten 3 Campingplätze einen Platz zu reservieren. Die Reservierung kann man entweder über das Internet oder telefonisch erledigen. Wir haben die Reservierung ca. 3 Tage vor unserer Ankunft telefonisch vorgenommen und es hat reibungslos funktioniert.

Für das Camp 4 sind keine Reservierungen möglich, allerdings handelt es sich hierbei auch um einen „Walk-in-Campground“, d.h. es ist kein Platz für Campmobile, Wohnmobile, etc. sondern lediglich das Zelten ist auf diesem Campingplatz möglich.

Zu den Campingplätzen lässt sich sagen, dass es in den Nationalparks der USA durchaus schönere Campingplätze gibt (wie bpsw. Im Joshua Tree Nationalpark), dennoch sind die Plätze gut. Jeder Zelt-, bzw. Wohnmobilplatz ist mit einer Tisch-Bank-Komibination und einem Grill ausgestattet. Zudem gibt es Bear Locker – um Nahrungsmittel, etc. bärensicher aufzubewahren.

Es gibt – wie üblich auf den Campgrounds in den Nationalparks – keinen Strom- und keinen Wasseranschluss. Sanitäre Anlagen (WCs) sind vorhanden.

Die Gebühr pro Nacht beträgt 20 US $.

Zusätzlich zu den Campingplätzen gibt es im Yosemite Valley auch noch weitere Übernachtungsmöglichkeiten (Hotels, Lodges).