Outdoor Erlebnisse für jeden Anlass

Diverse Freizeiterlebnisse wie Klettern, Bergsteigen oder Camping sind nicht nur für den Kletterfreund immer wieder ein Ausgleich für den stressigen Alltag, sondern können auch ein tolles Gruppenerlebnis sein und somit ein schönes Stück Erinnerung an eine actionreiche Zeit. Immer mal wieder im Leben gibt es Anlässe, zu denen Outdoorerlebnisse passen und die ein entsprechendes Event erst zu einem echten Event machen und dieses unvergesslich machen. Wir möchten hier ein paar Ideen zusammenstellen und für eigene Ideen anregen, wie man einen entsprechenden Anlass mit Outdooraktivitäten anreichern kann.

Geburtstage
Der Klassiker ist der Geburtstag eines besten Freundes und die damit verbundene Geburtstagsparty. Anstatt ein Geldgeschenk zu überreichen, kann ein Ausflug mit den besten Freunden in ein nahegelegenes Waldgebiet organisiert werden, bei dem Bogenschießen lernt und einen Crashkurs als Pfadfinder bekommt. Zusammen mit einem professionellen Lehrer wird dies für die ganze Gruppe ein erfahrungsreicher Ausflug. Auch eine anschließende Survivaltour in freier Wildnis kommt für Geburtstage immer gut an. Nicht zu vergessen alle Ideen rund um das Klettern sind häufig gute Ideen für einen Geburtstag.
 
Junggesellenabschiede
Der Junggesellenabschied ist ein traditioneller Abschied zwischen Männern bevor es in den Bund der Ehe geht. Am Tag vor der Hochzeit wird noch einmal gemeinsam gefeiert. Dieser Anlass wird auch gerne genutzt um diverse Outdoor Unternehmungen zu organisieren und durchzuführen. Für Junggesellengruppen eignen sich gut actionreiche Quadtouren, Mottorradtouren oder Klettertouren in abenteuerlichen Höhlen mit anschließendem Zelten unter freien Himmel. Eine umfassende Auswahl an Erlebnissen und Unternehmungen für Junggesellenabschied ist auf dieser Seite zu finden.

Jubiläen
Das Jubiläum ist ein Anlass, welches in Unternehmen häufig gefeiert wird, sobald eine Führungskraft eine bestimmte Anzahl an Jahren im Unternehmen war. Häufig feiert dann die gesamte Abteilung und organisiert einen Ausflug. Für Firmenjubiläen mit dieser Vorraussetzung eignen sich etwas gemäßigtere Outdoor Erlebnisse wie Höhlenbesichtigungen, Mountainbiketouren oder Aktivitäten im Hochseilgarten. Dies macht nicht nur Spaß, sondern schweißt eine Abteilung auch zusammen und steigert das Zusammengehörigkeitsgefühl sowie das Arbeitsklima.

Ortovox Beast – Lawinenschaufel bei Lawinenunfällen im Test

Die Ortovox Beast ist eine Schaufel, die in erster Linie zur Kameradenrettung im Falle eines Lawinenabganges gedacht ist. Sie besteht aus einem teleskopierbaren Stiel und einem Schaufelblatt, welche sich durch eine Klickverbindung miteinander verbinden lassen. Sowohl Stiel, als auch Schaufelblatt sind aus Aluminium.

Der Stiel ist einmal teleskopierbar und mit einem T-Griff versehen. Er lässt sich bis zu einer Länge von 86cm  ausziehen. Durch seine ovale Form ist er sehr steif und bruchsicher. Desweiteren ist die Grifffläche gesandet, wodurch die Schaufel beim Arbeiten nicht rutscht. Dies ist inbesondere bei schwerem oder harschigem Schnee sehr wichtig, da dieser einen höheren Widerstand beim Arbeiten bietet. Der T-Griff ist aus Kunststoff und liegt gut in der Hand, wodurch es deutlich einfacher wird, mit der Ortovox Beast zu arbeiten.  Durch sein Packmaß von nur 43cm passt er in fast jeden Rucksack.

Das Schaufelblatt ist durch seine scharfe Schneide für den Einsatz bei jeglicher Schneebeschaffenheit geeignet. Die Blechdicke und Kontur bieten eine optimale Steifigkeit, so dass auch die die Arbeit bei schwerem oder harschigem Schnee unterstützt. Durch seine Größe von 26x21x5cm kann es in fast jedem Rucksack mitgeführt werden. Speziell durch seine geringe Dicke von nur 5cm trägt es kaum auf und stellt dadurch auch bei Liften mit aufgesetztem Rucksack kein Problem dar. Jedoch sollte man bei der Auswahl des Rucksacks darauf achten, dass sich das Schaufelblatt aufgrund der Größe oder einer Fixiermöglichkeit im Rucksack nicht aufstellen kann.

Die Ortovox  Beast ist in zwei Farbvarianten verfügbar. Sie gibt es sowohl in einer leuchtend roten Ausführung, als auch eine mit giftgrünem Schaufelblatt und silbernem Griff.  Durch die leuchtenden Farben sind die Schaufeln auch noch gut zu finden wenn man sie im Einsatz aus der Hand legen sollte.

Die Verarbeitung der Schaufel ist sehr gut. So passen beide Bauteile perfekt ineinander, die Teleskopfunktion läuft optimal und auch die Klickelemente funktionieren selbst bei niedrigen Temperaturen. Dadurch lässt sich die Schaufel sehr schnell montieren und spart so wertvolle Zeit beim Einsatz.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die Beast durch ihre stabile Aluminium Konstruktion, trotz ihrem geringen Gewicht von nur 690g, im Einsatz sehr stabil wirkt und fast jede Begebenheit mitmacht. Die angebrachten Griffhilfen sind für ihren Einsatz optimal geeignet und gewährleisten eine kraftsparende Arbeitsweise. Was beim Verpacken im Rucksack vielleicht noch hilfreich wäre, wäre eine Hülle oder ähnliches, in der beide Bauteile verpackt werden könnten um so den restlichen Inhalt des Rucksacks vor Beschädigungen zu schützen.

Ortovox LVS-Gerät 3+ – ein Lawinenverschüttetensuch-Gerät im Test

Das 3+ von Ortovox ist ein LVS-Gerät auf dem neusten Stand der Technik, welches mit verschiedenen Funktionen das Suchen und das Gefunden werden von verschütteten Personen erleichtert und beschleunigt.

Alle Funktionen des 3+ sind in einem wasserdichten und schlagfesten Gehäuse, das von außen gummiert ist, integriert. Das Gehäuse ist ca. 120 mm hoch 70 mm breit und 25 mm dick und hat ein Gewicht von 189 g. Im Einsatz wird das LVS-Gerät  jedoch dauerhaft in der mitgelieferten Komfort-Tragetasche sein, wodurch die Abmaße etwas größer werden und noch zusätzlich 98 g an Gewicht dazu kommen. Beim Tragen des Gerätes merkt man die Abmaße und das Gewicht jedoch nicht, da die Tragetasche mit sehr guten Einstellmöglichkeiten ausgestattet ist, welche die Position des Geräts am Körper wie gewünscht einstellen lässt. Die Oberseite der Tasche hat eine gitterartige Struktur durch die man auch bei geschlossener Tasche die Funktionen und den Batteriestand erkennen kann. Beim Suchen wird das Gerät aus der Tasche genommen ist aber immer noch über eine dünne Sicherungsleine am Gurt der Tasche befestigt.

Das Display des Gerätes ist im Suchmodus beleuchtet, was die Suche im Dunkeln vereinfacht. Die Anzeige ist schlicht und rein funktional gestaltet. Im Sendemodus wird nur der Batteriestand und pulsierend das Sendesignal angezeigt. Im Suchmodus wird in der Mitte die Entfernung zum Ziel und kreisförmig um die Entfernung wird in die Richtung des Ziels ein Pfeil dargestellt. Unter der Entfernungsanzeige wird dargestellt wie viele Verschüttete gefunden wurden.

Die Funktionen des 3+ werden mit nur wenigen Hebeln und Knöpfen bedient, welche gut gesichert sind, dass keine Funktion versehentlich ausgeführt wird. Das Ein- und Ausschalten sowie der Batteriewechsel wird über einen Hebel, der über einen separaten Schieber verriegelt ist, gesteuert. Das Markieren von gefundenen Personen wird über einen Taster unter dem Display durchgeführt. Die wichtigste  Funktion, das Umschalten zwischen Suchen und Senden wird an der oberen Seite des Gerätes durchgeführt – eine Verriegelung verhindert dass man dies nicht versehentlich betätigt.

Das Gerät ist mit einer einzigen AA Batterie ausgestattet was laut Daten zu 250 std Senden  oder 15 std Suchen ausreichen soll. Nach vier Tagen mit jeweils ca. 8 std Senden und mehreren Suchversuchen hat das Gerät aber immer noch 99% Batteriestand angezeigt. Der Temperaturbereich von -20°C bis 45°C ist beim Skifahren kein Problem die -20°C waren bei -23°C und starkem Wind unter der Jacke aber auch kein Problem.

Glücklicher weise habe ich das Gerät noch nicht im Ernstfall benötigt. Bevor ich das erste Mal auf die Piste gegangen bin habe ich alle Funktionen getestet um den Umgang mit dem Gerät im Ernstfall im Griff zu haben. Bei den Tests habe ich in verschiedenen Umgebungen die Richtungsanzeige und die angezeigte Entfernung überprüft. Dabei war zu sehen, dass im Haus wo mehrere Elektronikartikel vorhanden waren die Störsignale großen Einfluss hatten. Im Freien habe ich weitere Tests durchgeführt, bei welchen die Entfernungen sehr gut war, nur bei großem Abstand hat die Richtung ganz leicht zu einer Hochspannungsleitung abgeneigt. Aber wenn man dem Richtungspfeil gefolgt ist, kam man trotzdem genau zum Ziel. Mein letzter Versuch war auf freiem Feld und hier hat mich das 3+ genauso wie ich mir das vorgestellt habe zum Ziel geführt.

Auf der Piste haben wir dann noch weitere Tests durchgeführt, wobei wir die Kommunikation zwischen Geräten von verschiedenen Herstellern getestet haben und sowohl das Suchen als auch das Gefunden werden hat zwischen den Geräten von anderen Herstellern sehr gut funtioniert.

Alles in allem bin ich mit dem 3+ im Bereich Tragekomfort, Verarbeitung und Funktionalität sehr zufrieden und kann es nur weiter empfehlen.