Trekkingmahlzeit Spicy Kartoffel-Gemüsetopf mit Tomaten

Wer als Vegetarier durch Südamerika reist hat es nicht immer ganz leicht. Vor allem wenn man versucht in lokalen Restaurants zu essen wird es nicht ganz einfach etwas Passendes (was heißen mag: Vegetarisches) zu finden. Häufig fallen dann die Mahlzeiten für Vegetarier auch nicht allzu üppig aus was den Geschmack, aber auch die Abwechslung angeht. Meistens bleibt nicht viel vom nicht vegetarischen Gericht übrig, so dass einem Reis mit Ei etc. angeboten wird.

Durch die gewissen Schwierigkeiten bei den landestypischen Mahlzeiten in Bolivien und Peru freute ich mich umso mehr auf unsere Trekkingmahlzeiten. Endlich wieder etwas das einen gewissen Geschmack und Gehalt hat und bei dem man sich nicht überlegen musste, ob das Essen nun wirklich vegetarisch war oder nicht.

Um ein bisschen Abwechslung in unser Essen auf den Trekkingtouren zu bekommen haben wir uns bereits in Deutschland mit einigen Packungen Trekkingnahrung ausgerüstet. Im Outdoor Foodshop findet man eine reichliche Auswahl von verschiedenen  Herstellern die auch eine ganze Reihe von vegetarischen Gerichten anbieten so z.B.  der Spicy Kartoffel-Gemüsetopf mit Tomaten von Farmers Outdoor.

In dem rund 100 Gramm schweren Beutel ist eine komplette Mahlzeit enthalten und die Zubereitung ist extrem einfach. Zunächst kocht man etwas Wasser, für den kompletten Packungsinhalt benötigt man rund 400ml Wasser.
Der Beutel ist mit einem Zipverschluss verschlossen der geöffnet und wieder geschlossen werden kann. Sobald das Wasser die entsprechende Temperatur erreicht hat füllt man das Wasser bis zur Markierung ein. Im Gegensatz zu anderen Outdoor Mahlzeiten sind die Markierungen der Farmer Outdoor Verpackung sehr gut sichtbar und man kann sehr gut abschätzen wann die richtige Wassermenge erreicht wurde. Nach dem Einfüllen des Wassers knetet man einfach das Essen in der Packung ein wenig durch und lässt das Essen anschließend 6-8min Quellen.

Sollte kein warmes Wasser vorhanden sein, kann man laut Packungsangabe die Mahlzeit auch mit kaltem Wasser oder Schnee zubereiten. In diesem Fall wird aber eine längere Quellzeit benötigt.
Nach der Quellzeit kann der Spicy Kartoffel-Gemüsetopf mit Tomaten direkt aus dem Beutel verzehrt werden.  Der schön Nebeneffekt der Verpackungen ist,  dass die Zubereitung extrem einfach ist und man auch im Nachhinein keinen Aufwand hat: Der einzige Müll der entsteht ist der Beutel und auch zum Spülen gibt es nichts, da im Topf einzig das Wasser warm gemacht wurde.
Die Mahlzeit hat mir sehr gut geschmeckt und war eine sehr angenehme Abwechslung zwischen den ganzen „dürftigen“ lokalen Gerichten.  Das Gericht hatte eine angenehme schärfe und hat auch gut gesättigt.

Weitere Details zur Mahlzeit:

Nährwerte pro Beutel

Brennwert in kJ (kcal) 1258,99 (299,42)
Eiweiß 13 g
Kohlenhydrate 37 g
Fett 10 g

Zutaten

Kartoffelflocken, Gemüse (Tomate, Paprika, Zwiebel, Oliven, Sellerie, Zucchini), Sahnepulver Gemüsebrühe ((Meersalz, Hefeextrakt, Maisstärke, Gemüse (Zwiebeln, Karotten, Sellerie) Palmöl, Petersilie, Curcuma, Macis, Liebstöckel)), Salz, Chili, Knoblauch, Majoran

Garmin mit neuen Outdoor Naviagtionsgeräten: Montana 600, 650, 650t

Garmin wird im kommenden Monat die neue Montana Reihe im Markt einführen. Ziel der neuen Modellreihe ist ein optimaler Zugang sowohl für die Straßen- als auch für die Outdoornavigation. Garmin will damit das vorhandenen sein von spezialisierten Varianten für die Straßen und Outdoornavigation hinfällig machen. Geplant sind zunächst drei Modelle in der Montana Reihe: das Montana 600, das Montana 650 und das Montana 650 t.

Die Modelle werden über ein großes Touch Display (4 Zoll bedient). Besonderes Highlight ist u.a. auch das Flip Display, welches automatisch die Lage des GPS Gerätes erkennt und der Bildschirm je nach Ausrichtung senkrecht oder waagrecht visualisiert.
Ein weiteres nettes Feature der 650 und 650t Modelle  für den Outdooreinsatz ist eine integrierte 5 Megapixel Kamera mit automatischer Geotagging Funktion,  d.h. beim fotografieren werden die Bilder automatisch mit den relevanten Geoinformationen abgespeichert und können mit diesen Werten später ausgelesen werden. Durch dieses genaue Verfahren wird ein nachträgliches Geotagging hinfällig.

Auch im punkto Stromversorgung zeigt sich das Navi sehr variabel: Es kann sowohl über einen ein Lithium Akku betrieben werden als auch über klassische Batterien, so dass auch auf längeren Touren ohne Stromversorgung immer genügend Energie zur Verfügung stehen sollte.
Als Kartenmaterial kann auf die gängigen Karten von Garmin zurück gegriffen werden. Auf dem Enterprisemodell ist bereits eine Freizeitkarte für Europa vorinstalliert.

Die neuen Montana Modelle besitzen alle Attribute die für einen Outdooreinsatz relevant sind, so verfügen alle Navigationsgeräte über einen barometrischen Höhenmesser mit dessen Hilfe sich detaillierte Höhenprofile erstellen lassen. Den richtigen Weg im Geländet findet man mit dem integrierten 3-Achsen-Kompass. Alle Modelle der Reihe sind wasserdicht (nach IPX7 Schutzart) und können somit auch ohne Probleme im harten Outdoor Alltag bestehen.
Im Gegensatz zu anderen Outdoormodellen sind die neuen Garmingeräte relativ groß und schwer und gehen hier gegen den Trend der versucht Outdoornavigationgeräte immer leichter und kleiner zu machen. Dieser Kompromiss ist sicherlich dem hybriden Einsatzbereich sowohl im Auto- als auch im Outdoorbereich geschuldigt.

Unterschiede zwischen den Modellen

Das Garmin Montana 600 ist das Standardmodell. Die höhewertigen Modelle 650 und 650t besitzen neben den Funktionen des 600 Modells eine 5 Megapixel Kamera mit Autofokus und Geotagging-Funktion. Das 650t unterscheidet sich vom 650 Modell durch eine vorinstallierte Freizeitkarte von Europa (1:100.000), und einem um 0,5 GB erhöhten internen Speicher. Die Preise für die neuen Modelle liegen zwischen 499 Euro für das Einsteigermodell und 649 Euro für das 650t Enterprisemodell.

Fakten:
 

  • Großer 4-Zoll TFT-Touchscreen (65.000 Farben, 272 x 480 Pixel): brillant und kontrastreich wie nie zuvor
  • “Flip-Flop”-Display: automatische Ausrichtung auf Hoch- oder Querformat bei Drehung um 90 Grad
  • scharfes, brillantes und kontrastreiches Display
  • USB-Anschluss
  • 3,5 mm Stereo-Klinkenbuchse
  • Serieller Anschluss möglich (simuliert über USB)
  • wasserdicht nach IPX7 (30 Minuten in bis zu 1 m Wassertiefe)
  • ANT+: drahtloser Datentransfer von Gerät zu Gerät bzw. von geeignetem Zubehör
  • unterstützt papierloses Geocaching
  • Bildbetrachter
  • geeignet für Custom Maps
  • Betriebszeiten mit Batterien (3 x Typ AA / Mignon): bis zu 22 Stunden
  • Betriebszeiten mit Lithium-Ionen-Akku: bis zu 16 Stunden
  • 3 GB freier interner Datenspeicher
  • Montana 650t zusätzlich mit vorinstallierter Freizeitkarte von Europa (Maßstab 1: 100.000)

 

Nevado Vallunaraju (5686m) – Bergsteigen in der Cordillera Blanca

In den peruanischen Anden der Cordillera Blanca gibt es zwischen den vielen schwierigen Gipfel auch immer wieder Peaks die sehr hoch sind aber doch relativ einfach zu besteigen sind und keine technische Kletterei benötigen.

Leichte 5000er Gipfel in den Anden
Die bekanntesten unter diesen Gipfeln dürften der Pisco Nevado (5.752m) und der Nevado Vallunaraju (5.686m) sein. Beide Gipfel kann man auch als durchtrainierter Athlet ohne spezialisierte hochalpine oder bergsteigerische Ausbildung besteigen.

Der Vallunaraju ist der Hausberg von Huaraz und man kann den Gipfel schon vom zentralen Plaza de Armas im Zentrum von Huaraz aus sehen.

Der Pisco Nevado befindet sich ca. 60km nördlich von Huaraz.

Welchen der beiden genannten Berge man nun besteigen will liegt primär an jeweils herrschenden Bedingungen. In unserem Fall wurde uns von einigen Trekking- und Bergsteigagenturen der Vallunaraju empfohlen, das Hauptproblem am Nevado Pisco war primär die hohen Schneemassen im oberen Bereich des Berges sowie eine nur schwer zu überwindende Gletscherspalte auf dem Weg nach oben.
Insgesamt wird die Besteigung des Vallunaraju auch etwas einfacher als die Besteigung des Piscos bewertet.

Natürlich ist es nicht immer ganz einfach verlässliche Informationen vom Berg und den dort herrschenden Bedingungen zu bekommen, da die Agenturen primär Touren verkaufen wollen und dann lieber mit verdientem Geld wieder umkehren als kein Geld zu verdienen. Die besten Informationen kann man wohl in der Casa de Guias erhalten, leider haben diese aber in der Nebensaison nur an einigen Tagen in der Woche geöffnet, so dass wir voll und ganz auf die Infos aus den Agenturen setzen mussten (die lokale Touristeninformation, kann leider kaum Angaben zu aktuellen Bedingungen etc geben).

Für den Vallunaraju planen die Agenturen im Normalfall zwei Tage ein, für den Nevado Pisco drei. Die Unterschiede liegen primär in der längeren Anfahrt von Huaraz aus zum Nevado Pisco. Aus diesem Grund ist der Vallunaraju auch von der Kostenseite etwas günstiger als der Nevado Pisco, da die Agenturen im Normalfall eine Pauschale pro Tag erheben.
In den von den Agenturen organisierten Touren ist im Normalfall alles enthalten was man für die Besteigung benötigt. Zum einen ein organisierter Transport zum anderen aber auch der Verleih von Equipment, ein Guide sowie ein Träger und Koch.

Unsere Besteigung des Nevado Vallunaraju
Am ersten Tag geht es am Morgen gegen 9:00 Uhr in Huaraz los. Man trifft sich bei der Agentur und verlädt das Equipment in den Bus. Alle persönlichen Gegenstände die man benötigt sind von den jeweiligen Personen zu tragen, gemeinsam benötigtes Equipment (primär das Kochequipment und die Lebensmittel) werden von den Guides und dem Koch getragen. Das eigene Equipment beinhaltet aber dennoch einiges an Gewicht, da Zelt, Isomatten, Schlafsack etc jeweils selbst zu tragen sind.
Nach einer etwa 2-stündigen Fahrt mit dem Bus, bzw. Geländewagen gelangt man zum Ausgangspunkt für die Besteigung. Nach dem Ausladen der Ausrüstung und der Verteilung des technischen Equipments wie Sitzgurt, Steigeisen und Eisgeräten geht es los mit der Wanderung zum Basislager. Das Trekking zum Basislager beginnt kurz vor dem Ende der Straße zur Lagune Llaca.
Die Wanderung führt rund 500m steil zum Basislager empor und man benötigt zwischen 1,5h und 2h für diese Wanderetappe. Dadurch, dass man sich schon in einer Höher von rund 4200m bewegt fallen die einzelnen Bewegungen schon ein wenig schwerer als dies auf der Normalhöhe der Fall ist.
In einer Höhe von 4800m baut man dann sein Zelt in einer Moräne auf. Im Basislager gibt es eine ausreichende Anzahl von Zeltstellplätzen, so dass auch bei einem relativ frequentierten Tag genug Platz für die Gruppe sein sollte. An unserem Tag befanden sich insgesamt rund sechs Aspiranten plus die Köche und Guides im Basislager, also durchaus ein überschaubarer Haufen.
Nach der Ankunft im Basislager ist zunächst einmal eine gewisse Ruhephase angesagt, danach kann man an dem naheliegenden Gletscher noch ein wenig Eisklettern. Wir haben die Zeit genutzt und mit unserem Guide das Eisklettern ausprobiert (das Gelände ist relativ moderat).

Danach folgten das Abendessen und die Absprachen für den kommenden Tag. Wir haben uns mit unserem Guide besprochen und 1 Uhr in der Nacht als Aufbruchszeit vereinbart, d.h. um 0:30 Uhr ging es aus dem Bett, so dass wie am nächsten Morgen pünktlich zum Sonnenaufgang auf dem Gipfel stehen konnten.

Der zweite Tag – auf zum Gipfel
Am nächsten Morgen ging es also schon sehr früh raus. Bereits um ca. 0.00 Uhr hörte man wie sich die ersten Teams auf den Weg machten. Wie krochen dann schließlich um kurz vor 1 Uhr aus dem Zelt und gingen zum Frühstück, welches aus einem warmen Kokatee und Brötchen bestand. Danach richteten wir uns zügig und gingen schließlich gegen 1:30 Uhr los. Das erste Stück verläuft über Moränen und da es in der Nacht ein wenig geschneit hatte war dies eine extrem rutschige Angelegenheit. Nach etwa 30 Minuten kamen wir dann an den Gletscher und legten die Steigeisen, Gurte und Eispickel an. Von nun an ging es in einer Dreierseilschaft dem Gipfel entgegen. Der Guide ganz vorne, wir hinterher. Zunächst geht es wellig nach oben, immer wieder wechseln steilere Passagen mit flacheren ab, die aber auch notwendig sind um sich von den anstrengenden Passagen gut zu erholen. Langsam aber sicher machen wir die ersten Höhenmeter, auch an das für uns ungewohnte gehen mit Steigeisen gewöhnen wir uns immer mehr. Ein bis zwei Mal pro Stunde machen wir eine kurze Pause und essen und trinken etwas um die verlorene Energie wie zurückzugewinnen. Mit steigender Höhe wird auch im kälter, hatte man am Anfang des Aufstiegs noch gefroren, so wird es nun immer kälter und man überlegt sich, ob man nicht noch die ein oder andere Kleidungsschicht anziehen möchte.

Wir kommen relativ gut voran und können sogar Gruppen die vor uns gestartet sind einholen. Nach etwa 3h Aufstieg meint unser Guide, dass wir gut vorankommen und nur noch ca. 1h bis zum Gipfel benötigen werden. Die letzte Stunde auf dem Weg zum Gipfel hat es aber noch einmal in sich, bevor es auf den Gipfelgrad geht muss nochmals ein steile Flanke passiert werden welche die letzten Kraftreserven kostet, immer wieder bricht man bis zum Oberschenkel in den tiefen Schnee ein und man muss nun erstmals Steigeisen und Eisgerät richtig einsetzen um vorwärts zu kommen. Nach kurzer Zeit rast schon der Puls und man sehnt sich danach endlich oben anzukommen. Die letzten Meter auf dem Weg zum Vallunaraju sind wieder etwas einfacher, wenn auch noch immer sehr steil.
Um 5.30 Uhr haben wir es dann geschafft und stehen auf dem flachen Gipfel des Vallunarajus. Noch ist die Sonne nicht aufgegangen und es ist bitter kalt auf dem Plateau. Ab 6 Uhr kriecht die Sonne langsam empor und gibt den Blick frei auf die umliegenden Berg und den Anstieg. Unglaublich schöne Bilder. Als einer der ersten Berge wird der Huascaran von den Strahlen gelbgold beleuchtet.
Nach etwa 1h auf dem Gipfel brechen wir wieder Richtung Basislager auf. Dieses Mal in umgekehrter Reihenfolge. Wir vorne und der Guide ganz hinten der Seilschaft. Wir benötigen ca. 2h zum Ausstieg auf dem Gletscher. Der Abstieg ist beeindruckend, man geht nun an sehenswerten Schnee- und Eisskulpturen vorbei an denen man in der Dunkelheit noch ohne größere Blicke vorbei gestiegen ist.

Extrem müde kommen wir gegen 9:00 Uhr im Basislager an, nach einen warmen Suppe verabschieden wir uns zunächst einmal für ca. 1h in unser Zelt um ein wenig zu entspannen. Gegen 11 Uhr stehen dann der Abbau des Basislagers und der Abstieg zum Transport an. Es fällt extrem schwer sich bei diesem Weg auf den Beinen zu halten.

Fazit
Aus unserer Sicht stellt der Vallunaraju technisch wirklich keine besonderen Herausforderungen dar, man sollte aber beachten, dass man eine sehr gute Kondition und eine sehr Akklimatisierung für den Berg benötigt. Zur Akklimatisierung haben wir den Santa Cruz Trek gewählt, dieser viertägige Trekkingtrip ist ideal um sich an die Höhe der Anden zu gewöhnen.

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Reel Rock Tour – Kletterfilme live erleben

Wer gerne die einige der bekanntesten Gesichter der Kletterszene live in Action erleben möchte für den ist die Reel Rock Tour genau das Richtige. In den sechs gezeigten Filmen ist sicherlich für jeden Kletterfan der passende Film mit dabei. Auf die Leinwand kommen dabei u.a. die aktuell besten Kletterer weltweit wie Chris Sharma, Dean Potter oder Ueli Steck.

Die Tickets für das Event gibt es für 12 Euro und sind Online bestellbar. Der ermäßigte Ticketpreis für DAV-Mitglieder, GlobetrotterCard-Inhaber und Kletterhallenmitglieder beträgt 10,00 €.

Im ersten Film “First Round First Minute” geht es um den amerikanischen Kletterausnahmeathlet Chris Sharma und sein Erfahrungen an der Routen “First Round First Minute”.

Der Streifen “Origins: The Hulk” begleitet Lisa Rand bei der Herausforderung des Umstiegs von Bouldern auf das klassischen Klettern an Felswänden.

Dean Potter zeigt in “Fly or Die” was für ihn die Adrenalinkombination Nummer eins ist: Free Solo und B.A.S.E.-Jumping in einem.

In “Down and Out and Under” dreht sich wie der Titel schon vermuten lässt um das Klettern Downunder in Australien und Tasmanien an den Uferklippen der Tasmanischen See.

Boulderfans kommen in “The Hardest Moves” auf ihren Genuss. Der Film begleitet die Boulder-Youngster Paul Robinson und seinen Freund Daniel Woods auf dem Weg die schwierigsten Boulderprobleme der Welt zu lösen.

“The Swiss Machine” zeigt die Extremkletterer Ueli Steck und den amerikanischen Free-Solo-Kletterer Alex Honnold beim Versuch die Bestzeit bei der Begehnung der Route “Nose” im Yosemite National Park zu brechen.

Ab Mitte Juni zieht die Tour durch Deutchland und kommt sicherlich auch in deine Nähe. Folgende Termine und Veranstaltungsorte sind vorgesehen.

17.06.2011 20:30 Frankfurt am Main T-Hall
18.06.2011 21:00 Würzburg DAV Kletterzentrum 21 Uhr
19.06.2011 21:00 Bensheim High Moves Bensheim
23.06.2011 21:00 Berlin-Mitte Magic Mountain
24.06.2011 21:00 Darmstadt DAV Kletterzentrum Darmstadt
25.06.2011 21:15 Münster Kletterhalle High Hill
27.06.2011 20:30 Hamburg DAV Kletterzentrum Hamburg
28.06.2011 20:30 Dresden Globetrotter Filiale
29.06.2011 20:00 Regensburg Antoniushaus
01.07.2011 20:30 Forchheim Magnesia
02.07.2011 21:30 Köln KletterFABRIK
06.07.2011 19:30 Bayreuth Das Zentrum
08.07.2011 20:30 München/ Gilching DAV Kletterzentrum Gilching
09.07.2011 21:00 Stephanskirchen (Rosenheim) Kletterhalle Rosenheim
10.07.2011 20:30 Bischofswiesen DAV Alpin- und Kletterzentrum Bergsteigerhaus GANZ

Huaraz in Peru – Startpunkt für Action in der Cordillera Blanca und Negra

Huaraz in Peru stellt für viele Bergsportler den idealen Ausgangpunkt für Aktivitäten in der Cordillera Blanca oder auch der Cordillera Negra dar.

Unterkunft
Für viele Bergsportler die einen längeren Aufenthalt am Berg planen, sei es auf einem der vielen Treks oder auch beim Bergsteigen dürfte die Unterkunft in Huaraz die letzte luxuriösere Unterkunft für ein paar Tage sein. In Huaraz gibt es Unterkünfte für fast jeden Budgetrahmen, von einer billigen Nacht in einem Dorm in einem Hostal bis zu luxuriösen Unterkünften in einem Hotel kann man in Huaraz viele Angebote auf engstem Raum finden.

Agenturen
In Huaraz wimmelt es nur so von Agenturen die den Reisenden und Abenteuerlustigen einen Trip in die spektakuläre Bergwelt der Cordillera Blanca bzw. Cordillera Negra verkaufen wollen. Umso schwieriger ist es die passende Agentur zu finden. Abstand sollte man auf jeden Fall von allen Verkäufern nehmen die einen auf den Straßen ansprechen; zum aller größten Teil sind diese unseriös oder auch nur Reseller von anderen Agenturen.
Ferner sollte man davon Abstand nehmen Touren vorher im Internet zu buchen. Die Preise die vor Ort angeboten werden sind in der Regel wesentlich billiger als die Preise die man vor Ort aushandeln kann. Prinzipiell lohnt es sich immer mit den verantwortlichen Personen zu handeln, je nach Geschick kann man auf diese Weise häufig noch den einen oder anderen Euro sparen.
Zahlen kann man die Agenturen im Normalfall in der Landeswährung Sol oder in US Dollar, oder via Kreditkarte. Die besten Preise werden nach unseren Erfahrungen in Barzahlung von US Dollar ermöglicht (diese kann man über den Geldautomaten vor Ort abbuchen).

Wichtige Fragen vor der Buchung sind u.a. welchen Transport die Agenturen anbieten, ob dieser von ihnen selbst organisiert wird, oder ob sie für den Transport den öffentlichen Verkehr einsetzen. Ferner sollte man auch einen Blick auf die Ausrüstung werfen und sich am besten die Ausrüstungsgegenstände zeigen lassen die auch auf der Tour verwendet werden. Zudem sollte man sich detailliert auflisten lassen welche Leistungen in der Tour inkludiert sind und welche nicht. Am besten sollte man sich d ies schriftlich geben lassen.

Neben der Agentur hängt fast noch mehr von jeweiligen Guide ab. Wir haben bei derselben Agentur zwei verschiedene Trips gebucht. Mit dem Einen waren wir zu 100 Prozent zufrieden, bei dem anderen musste man doch schon einige Abstriche in Kauf nehmen, vor allem was den englisch sprechenden Guide angeht sind die Unterschiede doch sehr groß, teilweise gibt es Guides die wirklich fließend englisch sprechen zum anderen gibt es aber auch welche die nur wenige Wort sprechen und die als sehr gute Englischkenntnisse darstellen.

Im jedem Fall lohnt sich ein Vergleich von mehreren Agenturen. Die Preis- und Qualitätsunterschieden sind teilweise gravierend.
Letztendlich kann man sich zum Einen an Erfahrungen und Empfehlungen von anderen Reisenden orientieren und sich auf sein eigenes Gefühl verlassen. Aus diesem Grund ist es wirklich empfehlenswert sich mehere Agenturen anzuhören und die Leistungen und den Eindruck miteinander zu vergleichen.

In Huaraz
Huaraz selbst hat nicht besonders viele Sehenswürdigkeiten, also sollte man die Tage nutzen und lieber die Bergwelt erkunden. Sicher ein paar Stunden vor und nach dem Trek kann man es auch gut in Huaraz aushalten, viel mehr wie 1-2 Tage sind dort aber sicherlich nicht „sinnvoll“ zu füllen. Lieber sollte man die freien Tage nutzen und Ziele in der näheren Umgebung von Huaraz erkunden. U.a. gibt es Ziele wie die Aguas Calientes oder Bouldern, bzw. Klettern die auch schon in wenigen freien Stunden möglich sind.

Anreise
Am einfachsten kommt man nach Huaraz mit einer der Busgesellschaften. Von der peruanischen Hauptstadt Lima fahren täglich mehrere Busse in der Bergsteigermetropole. Zum größten Teil werden von den Busgesellschaften Nachfahren von und nach Lima angeboten. Die 8-stündige Busfahrt geht dann meistens zwischen 22-23 Uhr los und kommt dann früh am nächsten Morgen in der jeweils anderen Stadt an. Busfahrten weeden von den Busgesellschaften Cruz del Sur und Movil Tours angeboten, je nach vorhandenen Budget kann ein Sitzplatz in der Economy Klasse gewählt werden oder eine luxuriöse Busfahrt in einem VIP Cama Bus, bei dem man dann in einer fast waagrechten Position die Busfahrt relativ entspannt erleben kann.