Arco am Gardasee

Der Gardasee ist das Eldorado für Outdoorsportler – egal ob Mountainbike, Klettern, Wasserport oder Wanderungen und Klettersteige – der See bietet für jeden das richtige Terrain, vom Anfänger bis zum Experten. Speziell für Kletterer oder andere vertikalen Spielarten ist Arco der Ausgangspunkt schlechthin. Ca. 10km entfernt vom nördlichen Ufer des Gardasee bietet der kleine Ort alles was das Kletterherz begehrt. Unsere kleine Gallery gibt einen Einblick in dieses kleinen beschaulich Ort.

 

Die Kaunertaler Gletscherstraße

Für Alle, die im Kaunertal – im Südwesten Tirols – Urlaub machen, lohnt sich ein Ausflug in den Gletscherpark. Dort kann man auf der Kaunertaler Gletscherstraße viele Highlights bewundern und bestaunen. Die Kaunertaler Gletscherstraße erreicht man über den Talort Feichten. Von dort beginnt die Gletscherstraße und endet 26 Kilometer und fast 1.500 Höhenmeter später auf 2.750 Meter.

Doch was kann man auf diesem Weg alles sehen und entdecken?

Folgende 29 Stationen gibt es:

Der Riese vom Kaunertal
Wolfskehr
Naturdenkmal Gletschertopf
Steinschüttmauer Gepatschstausee
Versetz
Steinbockhang
Lupinen
Gepatschstausee
Wurmetalbach
Busenlarch
Urfelschlucht
Gepatschhaus und Kapelle Maria Schnee
Gepatschalm
Fernergarten/Klettergarten
Zirbenwald
Blockgletscher und Gepatschferner
Schnapsloch
Wanderweg über die roten Felsen
Schlechtwetterhang
Rifflbach Wasserfälle
Panoramablick 1
Krummgampental
Gletschschliff-Felsen
Rundweg zm den Weißsee
Panoramablick 2
Gletscherrestaurant Weißsee
Abenteuerspielplatz
Pfad durch die Gletscherspalte
Aussichtsplattform Drei-Länder-Blick

Wir haben uns die Gletscherstraße im frühen Frühjahr diesen Jahres angeschaut und aufgrund des Wetters (noch sehr viel Schnee) konnten wir nicht alle Stationen anschauen, dennoch war der Ausflug, die Natur und das Panorama sehr schön und beeindruckend und der Ausflug aus dem Pitztal in das Kaunertal hat sich auf alle Fälle gelohnt.

Insgesamt durchfährt man bis zum Ende der Gletschstraße 29 Kehren.

Die Gletscherstraße ist allerdings kostenpflichtig – eine Tageskarte für ein Auto bis max. 5 Personen kostet 23 Euro.

Wandern in den Nationalparks im Westen der USA

In den Nationalparks im Westen der USA gibt es unzählige Möglichkeiten sich aktiv zu betätigen – von einfachen, kurzen Wanderungen, die auch manchmal eher an einen schönen Spaziergang erinnern, bis zu sehr anspruchsvollen Wandertouren, die auch mehrere Tage dauern können, ist alles möglich.
Doch wie kommt man an die ganzen Tourenvorschläge und Infos heran?
Natürlich kann man sich vor Reisebeginn schon entsprechend informieren, sich im Internet vorbereiten und Reiseführer wälzen – bei bestimmten Touren ist das sogar erforderlich und nötig: Will man bspw. ins Tal des Grand Canyon wandern, so ist das nur möglich wenn man eine Übernachtungsmöglichkeit im Canyon vorzuweisen hat, 1-Tagestouren sind hier verboten.
Generell kann man sich aber auch vor Ort sehr gut informieren und beraten lassen: Bei der Einfahrt in einen jeden Nationalpark bekommt man eine Karte des Nationalparks – oft gibt es sogar noch eine Art Monatszeitung hinzu: Dort findet man Routenvorschläge inkl. Kategorisierung in Schwierigkeiten, etc.
Ausführlichere Informationen und auch Auskünfte über aktuelle Bedingungen kann man dann im Visitor Center erfragen – aus eigner Erfahrung kann ich sagen, dass die zuständigen Ranger in den Visitor Center sehr nett und auskunftsfreudig sind, und den Besuchern gern bei der Wahl der Tour helfen.
Wir haben uns im Vorfeld unserer USA-Reise nicht über mögliche Wanderungen und Touren in den Nationalparks informiert, sondern uns spontan und vor Ort immer entschieden und heraus kamen großartige und wunderschöne Touren – zu den Highlights hat bspw. die Victora Falls Tour im Yosemite Valley gehört.

Campen im Yosemite Nationalpark in den USA – Yosemite Valley

Für alle Campingfreunde erst einmal vorab – Campen in den Nationalparks der USA ist für alle Outdoorfreunde und Naturliebhaber ein wahres Vergnügen – die Mehrheit der Campingplätze in den Nationalparks sind sehr großzügig angelegt und sehr schön in die Natur integriert.

Auf vielen Campingplätzen gilt das „first come – first serve“ Prinzip, d.h. wer am Morgen / Nachmittag zuerst da ist und ein freies Plätzchen ergattert, darf dort auch nächtigen. Lediglich eine Registrierung und natürlich das Bezahlen der Campinggebühr – meist mit Hilfe eines kleines Zettelchens – ist notwendig. Die genaue Vorgehensweise ist an den Eingängen der Campgrounds erklärt. Überprüft wird das Ganze dann von den Rangern vor Ort.

Allerdings gilt nicht bei allen Campingplätzen das „first come – first serve“ Prinzip – will man also unbedingt in den Nationalparks nächtigen, sollte man sich also vorab informieren, ob eine Reservierung möglich und sinnvoll ist.

Im beliebten und wunderschönen Yosemite Nationalpark gibt es einige Campingplätze. Direkt im Yosemite Valley – dem Ausgangspunkt für eigentliche jegliche Aktionen und Unternehmungen, sei es Klettern, Wandern, etc. – gibt es folgende Campingplätze:

  • Lower Pines
  • Upper Pines
  • North Pines
  • Camp 4

Da der Yosemite sowohl bei den Amerikanern selbst als auch bei Touristen aus aller Welt beliebt ist und Reservierungen möglich sind, ist es ratsam sich für die ersten 3 Campingplätze einen Platz zu reservieren. Die Reservierung kann man entweder über das Internet oder telefonisch erledigen. Wir haben die Reservierung ca. 3 Tage vor unserer Ankunft telefonisch vorgenommen und es hat reibungslos funktioniert.

Für das Camp 4 sind keine Reservierungen möglich, allerdings handelt es sich hierbei auch um einen „Walk-in-Campground“, d.h. es ist kein Platz für Campmobile, Wohnmobile, etc. sondern lediglich das Zelten ist auf diesem Campingplatz möglich.

Zu den Campingplätzen lässt sich sagen, dass es in den Nationalparks der USA durchaus schönere Campingplätze gibt (wie bpsw. Im Joshua Tree Nationalpark), dennoch sind die Plätze gut. Jeder Zelt-, bzw. Wohnmobilplatz ist mit einer Tisch-Bank-Komibination und einem Grill ausgestattet. Zudem gibt es Bear Locker – um Nahrungsmittel, etc. bärensicher aufzubewahren.

Es gibt – wie üblich auf den Campgrounds in den Nationalparks – keinen Strom- und keinen Wasseranschluss. Sanitäre Anlagen (WCs) sind vorhanden.

Die Gebühr pro Nacht beträgt 20 US $.

Zusätzlich zu den Campingplätzen gibt es im Yosemite Valley auch noch weitere Übernachtungsmöglichkeiten (Hotels, Lodges).

Dilek Nationalpark – Wanderung durch die Olukludere Schlucht

Der Dilek Nationalpark in der Nähe von Kusadasi bietet ein ideales Umfeld für Wanderungen in der ansonsten doch sehr vom Pauschaltourismus geprägten Landschaft um Kusadasi an der türkischen Ägäis Küste. Man kann den Nationalpark mit dem Auto besuchen, durch den Park führt eine gerade Straße die an verschiedenen Aussichtspunkten Parkmöglichkeiten anbietet. Immer wieder gehen einzelne kleinere Strecken hinunter zu den verschiedenen Stränden an denen man im kristallklaren Wasser baden kann. Insgesamt gibt es im Nationalpark ca. 4-5 dieser Abstecher.

Die Route durch den kompletten Nationalpark dauert ca 45min, am Ende der Straße gibt es einen Umkehrpunkt ab dem man dann auf der gleichen Strecke wieder zurück fährt.

Für Wanderfreunde dürfte das Highlight der Parkes der Wanderweg durch die Olukludere Schlucht sein. Der Wanderweg führt über 15 Kilometer von der Straße weg den Berg hinauf. Insgesamt werden bei der Wanderung rund 900 Höhenmeter überwunden. Das Ende des Wanderweges bildet das alte griechische Dorf Doganbey, was zu einem des besterhaltenen griechischen Dörfer in der Türkei zählen dürfte. Während der Wanderung für die man je nach Kondition und Geschwindigkeit zwischen 4-6 Stunden einplanen sollte hat man wunderschöne Ausblicke auf die griechische Insel Samos und den See Bafa. Der Wanderweg führt ebenfalls vorbei an Wasserfällen und Bächen, die allerdings vor allem im Führjahr gut gefüllt sein dürften.

Will man wieder zum Ausgangspunkt zurück hat man entweder wieder die Möglichkeit zurück zu trampen oder auf öffentliche Verkehrsmittel wie ein Taxi zu hoffen, oder aber man muss den gesamten Weg wieder in umgekehrte Richtung zurücklegen.

Das es im Sommer in der Region sehr heiß werden kann, empfiehlt es sich den Trek am frühen Morgen zu starten. Möglichkeiten zum Camping sind im Nationalpark gegeben. Zudem sollte man auf eine ausreichende Kondition sowie ausreichend Wasservorräte während der Tour achten.

Es wird empfohlen für die Tour einen Guide sowie eine entsprechende Permit sich zu besorgen.

Nach der anstrengenden Wanderung kann man sich ideal beim Schwimmen an einem der malerischen Strände erholen. Wenn die Möglichkeit besteht, sollte man den Park am Wochenende vermeiden, da er dann sehr überlaufen ist.

Salar de Uyuni – Geländewagentrip durch den Süden Boliviens

Das Salar die Uyuni im Süden von Bolivien ist eine der Sehenswürdigkeiten in Bolivien welche man auf jeden Fall gesehen haben sollte. Das Salar gilt als eines der größten Salzseen weltweit und bietet neben dem Salar noch viele weitere landschaftlich reizvolle Ziele.

Transport nach Uyuni

Als Ausgangspunkt für die Tour können entweder Städte in Bolivien gewählt werden, wie z.B. La Paz. Wenn man von der chilenischen Seite das Salar besuchen will kommt ein Großteil der Touristen aus San Pedro de Atacama. Prinzipiell hat man verschiedene Möglichkeiten den passenden Anbieter zu finden. Zum Einen bieten viele Touranbieter direkt Touren aus den bolivianischen Hauptstadt La Paz, zum Anderen kann man auch mit einem Busunternehmen bis Uyuni fahren und dann direkt vor Ort die passende Tour buchen. Zum größten Teil setzen Touranbieter von La Paz aus auch öffentliche Transportmittel bis Uyuni ein und erst dort findet dann die Aufteilung auf die einzelnen Geländewagen statt. Aus unserer Sicht ist zu empfehlen, dass man von La Paz aus mit einem Nachtbus bis nach Uyuni fährt und dann am nächsten morgen direkt vor Ort nach einem passenden Touroperator sucht. Vorteil ist hierbei, dass man sich den Touroperator vor Ort anschauen kann und die Touren vor Ort günstiger sind. Im Normalfall sind immer ausreichend Anbieter vor Ort, so dass man immer einen Platz bekommen sollte. Die Fahrt von La Paz aus dauert rund 10-12h, je nachdem in welchem Zustand sich momentan die Strecke befindet. Der erste Teil der Strecke führt noch über befestigte Straßen im weiteren Verlauf führt die Strecke dann aber über eine nur tlw. befestigte Route, die wohl vor allem in der Regenzeit zum Teil in einem nicht allzu guten Zustand ist. Die Strecke an sich ist aber nicht weiter gefährlich, sie ist relativ eben, aber eben recht holprig und es ist doch relativ schwer in der Nachtfahrt schlaf zu finden. Aus diesem Grund ist es auch zu empfehlen auf eines der besseren Busunternehmen zu setzen, da die Fahrt dann doch wesentlich komfortabler ist.
Die Besetzung für einen Geländewagen setzt sich bei einem Großteil der Anbieter auf 6 Passagieren und 1 Fahrer zusammen, wobei der Fahrer auch gleichzeitig als Guide fungiert. Hier ist vor allem darauf zu achten, dass der Fahrer, wenn man keine Spanischkenntnisse hat, zumindest ein bisschen englisch redet. Bei unseren Trip wurde uns 5 Englischwörter des Fahrers vom Touranbieter als sehr gute Englischkenntnisse verkauft.
Je nach Preis und Touranbieter kann es aber auch sein, dass neben dem Fahrer auch noch ein extra Guide dabei ist, dies ist bei höherpreisigen Angeboten der Fall.
Wenn man die Option zieht und mit dem Nachtbus nach Uyuni fährt kommt man gegen etwa 7:00 Uhr an und hat dann rund 2-3h Zeit einen passenden Touranbieter zu finden. Direkt nach der Ankunft wimmelt es schon direkt an der Bushaltestelle von zahlreichen Touranbietern die direkt die Touristen abfangen wollen. Der Streckenverlauf ist bei allen Anbietern sehr ähnlich und fast alle nehmen die gleichen Sehenswürdigkeiten mit. Der größte Unterschied dürfte bei den einzelnen Touren in der Qualität der Fahrer, der Autos und der Unterkunft sein. Es ist zu empfehlen vor allem auf die Qualität der Fahrer, die zeitgleich auch die Guides sind, und auf die Qualität der Autos zu achten. Auf dem Salar und in der näheren Umgebung passieren immer wieder teilweise schlimme Unfälle dadurch, dass die Fahrer sehr riskant mit den doch sehr alten Autos fahren. Ansonsten empfiehlt sich weiterhin genau zu spezifisieren was die Leistungen der Tour sind und was nicht dazu gehört. Die Tourlänge variiert meisten zwischen einer 1-5 Tagetour, wobei der Klassiker wohl bei einer 3-Tagestour liegen dürfte. Die Eintagestour umfasst im Normalfall nur einen Besuch auf dem Salar sowie der Besuch des Eisbahnfriedhofes direkt vor den Toren von Uyuni. Die 3- Tagestour umfasst neben dem Salar auch noch den Besuch von diversen Lagunen und heißen Quellen. Insgesamt legt man bei der längeren Tour rund 900km in der beeindruckenden Landschaft in Südbolivien zurück. Die 5 Tagestour ist meisten die Option wenn man danach weiter nach Chile reisen will und endet dann meistens in San Pedro de Atacama. Die anderen Touren sind hingegen Roundtrips mit Start und Endpunkt in Uyuni. Wenn man die nötige Zeit hat, sollte man versuchen zumindest die 3 Tagestour zu machen. Diese ist doch wesentlich vielfältiger als nur die Eintagestour auf dem Salar. Jedoch sollte man sich auch darüber bewusst sein, dass man einen Großteil der Zeit im Auto verbringt. Bei rund 900km in 3 Tagen auf unbefestigten Straßen bleibt nicht allzu viel Zeit. Vor allem der letzte Tag ist geprägt durch eine lange Jeepfahrt.

Programm der 3 Tagestour

Die 3 Tagestour beginnt am ersten Tag um 10.30 Uhr und führt zunächst zu einem kleinen Städtchen am Rande des Salars. Eigentlich ist der erste Stopp nur ein Touristopp und ist primär dafür gedacht, dass man die ersten Souvenirs kauft. Nach dem etwa 30minütigen Stopp geht es weiter auf das Salar. Dabei fährt man mit dem Geländewagen direkt auf der total ebenen Salzkruste entlang. Die ersten Meter auf dem Salar sind sehr beeindruckend, die strahlend weiße Fläche glitzert im Sonnenlicht und man sieht nur eine weiße Fläche soweit das Auge sieht. Auf dem Salar ist auf die passende Bekleidung und einen ausreichenden Sonnenschutz achten. Die Sonne dort ist sehr aggressiv und durch die weiße Fläche wird die Strahlung stark reflektiert. Pflicht sind eine Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor sowie eine Sonnenbrille. Auf dem Salar besucht man dann im weiteren Felder auf den Salz abgebaut wird und fährt anschießend weiter in ein Salzhotel zum Mittagessen. Das Salzhotel ist komplett auf Salz gebaut, d.h. sowohl die Wände als auch die Inneneinrichtung wie Tische und Stühle sind auf Salzblöcken. Nach dem Mittagessen hat man noch etwa 1-1.5h Zeit sich frei auf dem Salar zu bewegen und die typischen Fotos zu machen. Danach geht die Fahrt weiter und der nächste Anlaufpunkt ist der Zugfriedhof der sich außerhalb von Uyuni befindet. Auf diesem Gelände befinden zahlreiche, teils historische Züge und Lokomotiven die von der bolivianischen Eisenbahn dort ausrangiert wurde. Aufgrund der trockenen Bedingungen vor Ort ist der Zustand der Bahnen noch sehr gut. Zeitlich hat man rund 1h am Eisbahnfriedhoch zur freien Verfügung. Danach geht die Fahrt dann weiter zur ersten Unterkunft. Die Fahrtzeit beträgt nochmals rund 2-3h, so dass man gegen 19 Uhr bei der ersten Unterkunft ist. Die Unterkunft ist einfach, aber absolut ausreichend. Pro Zimmer sind es rund 4-5 Betten. Weitere 1-2 Stunden später wird dann das Abendessen gereicht. Dieses wird, wie eigentlich alles auf der Tour, auch vom Fahrer zubereitet und ist auch in Ordnung. Es ist zwar kein Hochgenuss, aber es macht immerhin ausreichend satt. Im Anschluss geht es dann gegen 22 Uhr ins Bett um am nächsten Tag fit zu sein. Je nach Touranbieter kann natürlich sowohl die Qualität der Unterkünfte als auch des Essens schwanken. Generell sollte man aber keine zu hohen Ansprüche stellen.

2. Tag

Der zweite Tage beginnt mit einem Frühstück gegen 7.30 Uhr und um 9.00 Uhr verlassen wir die Unterkunft und Reihen uns ist eine Geländewagenkolonne ein, die sich aber im weiteren Tagesverlauf immer weiter verteilt. Unser erste Stopp sind interessante Felsformationen wo wir uns ca. 1h aufhalten. Die Felsformationen gleichen regelrecht Skulpturen und landschaftlich ist man wieder in einer anderen Welt. Die nächsten Stunden verbringen wie auf der Strecke und machen immer wieder an sehenswerten Lagunen Stopps. Die Fahrt geht kontinuierlich nach oben, gegen Mittag ist man bereits auf rund 3.000m, am Abend wird man auf ca. 4.400m schlafen. Die Landschaft ist beeindruckend, die Lagunen haben aufgrund unterschiedlicher Algen alle verschiedene Schattierungen und zunehmend sieht man auch exotische Tiere an den Lagunen, wie z.B. Flamingos. Der Tag vergeht mit den viele Stopps sehr schnell und gegen 18.00 Uhr kommt man an der Unterkunft an. Das Procedere ist ähnlich wie am ersten Tag, allerdings sind die Temperaturen in der Nacht sehr gering. Aufgrund der Höhe können die Temperaturen in der Nacht weit unter die 0 Grad Linie fallen. Aus diesem Grund sollte man auf genügend warme Kleidung achten.

3. Tag

Der dritte Tag beginnt extrem früh. Um ca. 5.00 Uhr wird man vom Fahrer geweckt und um ca. 6 Uhr ist man bereit im Geländewagen zum ersten Punkt. Der Tag beginnt mit dem Besuch von heißen Quellen und Geysire die in der Sonnenaufgangsstimmung noch beeindruckende sind. Danach geht es weiter zum Frühstück, dort hat man die Möglichkeit selbst in heißen Quellen zu schwimmen und sich so wenigstens wieder ein bisschen zu erwärmen. Danach geht die Fahrt weiter durch die Dali Wüste und ab ca. 10.00 Uhr beginnt die etwa 6 stündige Fahrt zurück zum Ausgangspunkt nach Uyuni. Von wo man Abend wieder den Bus zurück nach La Paz nehmen kann. Will man die Reise nach Chile fortsetzen kann man sich den Rückweg ersparen und sich auf dem Weg an der chilenisch-bolivianische Grenz absetzen lassen.

Fazit

Insgesamt ist die Tour sehr lohnenswert und sicherlich ein Highlight bei einer Südamerikareise. Preislich sind die Touren nicht besonders teuer, für die 3 Tagestour muss man inkl. Transport, Unterkunft und Essen mit rund 100 Euro rechnen. Zusätzlich sind nochmals rund 20 Euro für Eintrittsgelder in Nationalparks zu bezahlen.

Huaraz in Peru – Startpunkt für Action in der Cordillera Blanca und Negra

Huaraz in Peru stellt für viele Bergsportler den idealen Ausgangpunkt für Aktivitäten in der Cordillera Blanca oder auch der Cordillera Negra dar.

Unterkunft
Für viele Bergsportler die einen längeren Aufenthalt am Berg planen, sei es auf einem der vielen Treks oder auch beim Bergsteigen dürfte die Unterkunft in Huaraz die letzte luxuriösere Unterkunft für ein paar Tage sein. In Huaraz gibt es Unterkünfte für fast jeden Budgetrahmen, von einer billigen Nacht in einem Dorm in einem Hostal bis zu luxuriösen Unterkünften in einem Hotel kann man in Huaraz viele Angebote auf engstem Raum finden.

Agenturen
In Huaraz wimmelt es nur so von Agenturen die den Reisenden und Abenteuerlustigen einen Trip in die spektakuläre Bergwelt der Cordillera Blanca bzw. Cordillera Negra verkaufen wollen. Umso schwieriger ist es die passende Agentur zu finden. Abstand sollte man auf jeden Fall von allen Verkäufern nehmen die einen auf den Straßen ansprechen; zum aller größten Teil sind diese unseriös oder auch nur Reseller von anderen Agenturen.
Ferner sollte man davon Abstand nehmen Touren vorher im Internet zu buchen. Die Preise die vor Ort angeboten werden sind in der Regel wesentlich billiger als die Preise die man vor Ort aushandeln kann. Prinzipiell lohnt es sich immer mit den verantwortlichen Personen zu handeln, je nach Geschick kann man auf diese Weise häufig noch den einen oder anderen Euro sparen.
Zahlen kann man die Agenturen im Normalfall in der Landeswährung Sol oder in US Dollar, oder via Kreditkarte. Die besten Preise werden nach unseren Erfahrungen in Barzahlung von US Dollar ermöglicht (diese kann man über den Geldautomaten vor Ort abbuchen).

Wichtige Fragen vor der Buchung sind u.a. welchen Transport die Agenturen anbieten, ob dieser von ihnen selbst organisiert wird, oder ob sie für den Transport den öffentlichen Verkehr einsetzen. Ferner sollte man auch einen Blick auf die Ausrüstung werfen und sich am besten die Ausrüstungsgegenstände zeigen lassen die auch auf der Tour verwendet werden. Zudem sollte man sich detailliert auflisten lassen welche Leistungen in der Tour inkludiert sind und welche nicht. Am besten sollte man sich d ies schriftlich geben lassen.

Neben der Agentur hängt fast noch mehr von jeweiligen Guide ab. Wir haben bei derselben Agentur zwei verschiedene Trips gebucht. Mit dem Einen waren wir zu 100 Prozent zufrieden, bei dem anderen musste man doch schon einige Abstriche in Kauf nehmen, vor allem was den englisch sprechenden Guide angeht sind die Unterschiede doch sehr groß, teilweise gibt es Guides die wirklich fließend englisch sprechen zum anderen gibt es aber auch welche die nur wenige Wort sprechen und die als sehr gute Englischkenntnisse darstellen.

Im jedem Fall lohnt sich ein Vergleich von mehreren Agenturen. Die Preis- und Qualitätsunterschieden sind teilweise gravierend.
Letztendlich kann man sich zum Einen an Erfahrungen und Empfehlungen von anderen Reisenden orientieren und sich auf sein eigenes Gefühl verlassen. Aus diesem Grund ist es wirklich empfehlenswert sich mehere Agenturen anzuhören und die Leistungen und den Eindruck miteinander zu vergleichen.

In Huaraz
Huaraz selbst hat nicht besonders viele Sehenswürdigkeiten, also sollte man die Tage nutzen und lieber die Bergwelt erkunden. Sicher ein paar Stunden vor und nach dem Trek kann man es auch gut in Huaraz aushalten, viel mehr wie 1-2 Tage sind dort aber sicherlich nicht „sinnvoll“ zu füllen. Lieber sollte man die freien Tage nutzen und Ziele in der näheren Umgebung von Huaraz erkunden. U.a. gibt es Ziele wie die Aguas Calientes oder Bouldern, bzw. Klettern die auch schon in wenigen freien Stunden möglich sind.

Anreise
Am einfachsten kommt man nach Huaraz mit einer der Busgesellschaften. Von der peruanischen Hauptstadt Lima fahren täglich mehrere Busse in der Bergsteigermetropole. Zum größten Teil werden von den Busgesellschaften Nachfahren von und nach Lima angeboten. Die 8-stündige Busfahrt geht dann meistens zwischen 22-23 Uhr los und kommt dann früh am nächsten Morgen in der jeweils anderen Stadt an. Busfahrten weeden von den Busgesellschaften Cruz del Sur und Movil Tours angeboten, je nach vorhandenen Budget kann ein Sitzplatz in der Economy Klasse gewählt werden oder eine luxuriöse Busfahrt in einem VIP Cama Bus, bei dem man dann in einer fast waagrechten Position die Busfahrt relativ entspannt erleben kann.

Seealpen/Meeralpen

Die Seealpen – oder auch Meeralpen genannt – ist eine in den südlichen Westalpen beheimatete Gebirgsgruppe. Die Seealpen gehören zu den Ländern Frankreich, Italien und Monaco.

Im Norden grenzen die Seealpen an die Cottischen Alpen, im Westen an die Provenzalischen Voralpen, im Osten an den Colle di Tenda und im Süden bis an das Mittelmeer.

Der höchste Berg der Seealpen ist mit knapp 3.300 Metern der Monte Argentera (3.297 Meter), gefolgt vom 3.135 Meter hohen Cime du Gélas. Weitere 3.000er Berge der Seealpen sind der Monte Matto, der Mont Pelat, der Corno Stella, der Mont Clapier und der Mont Ténibre.

Die Seealpen eignen sich hervorragend für Wintersport- und Wanderfans.
Während der Schneesaison kann man das Schneevergnügen bspw. in den Wintersportorten Isola, Auron oder Valberg genießen. Neben dem Skispaß eigenen sich einige Touren auch für Skitouren.
Im Sommer locken die Seealpen Wanderer an, denn die Seealpen haben etliche Wanderungen anzubieten und auch große Wanderwege sind vorhanden. Dazu gehören der Sentier Panoramique du Mercantour und die Via Alpina. Der Weitwanderweg Via Alpina durchquert die Seealpen auf zwei verschiedenen Routen (siehe unten).
Da die Seealpen durch ein mildes Klima geprägt sind, kann man bereits im Frühjahr (Ende März / Anfang April) bis in den späten Herbst (Oktober) noch schöne Wanderungen unternehmen.

Folgende große Wanderwege gehören zu den Seealpen:

  1. Via Alpina I (rot): Startpunkt ist Pontebernardo im Sturatal. Für diese Route des Via Alpina plant man in der Regel 12 Etappen ein (1. Pontebernardo – Rifugio Zanotti, 2. Rifugio Zanotti – Strepeis, 3. Strepeis – Sant’Anna di Vinadio, 4. Sant’Anna di Vinadio – Rifugio Malinvern, 5. Rifugio Malinvern – Rifugio Questa, 6.Rifugio Questa – Rifugio Morelli-Buzzi, 7. Rifugio Morelli-Buzzi – Rifugio Ellena-Soria, 8. Rifugio Ellena-Soria – Refuge de la Madone de Fenestre, 9. Refuge de la Madone de Fenestre – Refuge de Nice, 10. Refuge de Nice – Refuge de Valmasque, 11. Refuge de Valmasque – Castérino, 12.Castérino – Limonetto).
  2. Via Alpina II: Die blaue Variante des Via Alpina hat typischerweise die folgenden 9 Etappen:  1. Larche -Bousiéyas, 2. Bousiéyas -St-Etienne-de-Tinée, 3. St-Etienne-de-Tinée – Roya, 4. Roya – Refuge de Longon, 5. Refuge de Longon – St Sauveur-sur-Tinée, 6. St Sauveur-sur-Tinée – St-Martin-Vésubie, 7.  St-Martin-Vésubie – Belvédère, 8. Belvédère – Col de Turini, 9. Col de Turini -Sospel
  3. Sentier Panoramique du Mercantour (GR 52A)

 

Der BANFF Nationalpark in Kanada

Der Banff Nationalpark wurde im Jahre 1885 in der kanadischen Provinz Alberta gegründet. Er ist der älteste Nationalpark von Kanada und der drittälteste weltweit. Er liegt mitten in den kanadischen Rocky Mountains und lockt jährlich zahlreiche Besucher weltweit an. Obwohl er ein beliebtes Touristenziel ist, sind über 90 Prozent vom Park unberührte Natur. Um die vielen Touristen unterzubringen, wurden Hotels und Wilderness Resorts gebaut. Rund 15 Campingplätze unterschiedlichster Größe warten auf Trekkingfreunde im Nationalpark.

Im Nationalpark ist das Jagen nicht erlaubt, deshalb ist er ein Paradies für Tiere. Es befinden sich dort zahlreiche große Tierarten, wie beispielsweise Schwarzbären, Kojoten, Elche, Dickhornschafe und Luchse. Im Park wachsen über hunderte unterschiedliche Wildblumensorten und viele verschiedene Vogelarten nutzen die im Naturpark befindlichen Vermilion Lakes zum Rasten. Banff ist als Reiseziel für Hochzeiten beliebt und bietet das ganze Jahr über jegliche Sorten von Freizeitspaß. Der größte See im Banff Nationalpark ist der Lake Minnewanka und befindet sich elf Kilometer östlich von Banff. Diese Region ist von Bergen und Wäldern umgeben und lädt zum Segeln, Angeln, Wandern, Bergsteigen und Bootfahren ein.

In der Winterzeit locken 3 Skiresorts – Louise, Sunshine und Norquay Wintersportfans an. Das breite Angebot an Freizeitaktivitäten reicht von Schneeschuhwanderungen über Skifahren bis hin zu romantischen Pferdeschlittenfahrten. Im Sommer ist es ein ideales Revier zum Reiten, Pickniken oder Wandern. Im Nationalpark Banff finden auch Eiskletterer ideale Wasserfälle zum Klettern (Grassi Lakes , King Creek, Haffner Creek and Johnston Canyon). Wenn man Lust auf Rafting oder Kanutouren hat, bieten sich die Vermilion Lakes im Westen von Banff oder der Two Jack Lake nordöstlich der Stadt an.