Fitnessrechner von den Bergfreunden!

Der Outdoor Ausrüster Bergfreunde bietet seit kurzem auf seiner Homepage allerlei nützliche Rechner für Outdoor-Sportler an. In verschiedenen Kategorien kann man sich so ziemlich alles errechnen lassen was das Outdoorherz höher schlagen lässt.
Die Rechner bieten für Sportler einen guten Einstieg, um sich die passenden Werte für die Trainingsgestaltung errechnen zu lassen. Für den „normalen“ Hobby-Sportler dürften vor allem die folgenden Rechner von Interesse sein

Die Funktionen der einzelnen Rechner sind immer nach dem gleichen Konzept aufgebaut: Nach Eingabe der relevanten Kriterien berechnet der Rechner die wichtigsten Parameter. Diese werden anschließend in einer detaillierten Beschreibung erklärt.

Die Rechner im Detail

Pace-, Zielzeiten- & Laufgeschwindigkeits- Rechner

Nach Eingabe von Zeit und Distanz, Geschwindigkeit oder Zeit pro Kilometer berechnet der Rechner die zu erwartende Zeit für die verschiedensten Distanzen – von 100m bis hin zum 100km Run. In Summe macht der Rechner was man erwartet und berechnet zuverlässig die passende Zeit die man für die verschiedenen Distanzen voraussichtlich benötigen wird. Bei diesem Rechner fehlt aus unserer Sicht noch die Eingabe einer individuellen Länge – also wie lange benötige ich bspw. für einen Run von 12km. Ein weiteres schönes Feature wäre die Anzeige von Kilometerdurchgangszeiten für längere Distanzen. Vor allem für Einsteiger bietet eine Tempotabelle eine gute Übersicht über die Zeitenaufteilung bei einem Lauf.

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Kalorienverbrauch-, Grundumsatz- & BMI- Rechner

Ein Rechner der einen guten Überblick über den Kalorienverbrauch gibt und relativ gut die Zusammenhänge zwischen Grundumsatz, Kalorienverbrauch pro Sportart und anderen Faktoren transparent macht. Wer plant ein paar Kilos von den Rippen zu bekommen, der sollte sich diesen Rechner detailliert anschauen. Nach Eingabe der relevanten Kriterien bekommt zum einen den aktuellen BMI berechnet und kann dann für verschiedene sportliche Aktivitäten den Kalorienverbrauch berechnen. In Summe bekommt man auch bei diesem Rechner einen guten Überblick über die relevanten Faktoren. Da der Rechner zwei unabhängige Werte – nämlich BMI und Kalorienumsatz berechnet, wäre in diesem Fall eine Aufteilung auf zwei getrennte Rechner im Sinne einer besseren Übersichtlichkeit zu empfehlen.

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Schwitzrate

Besonders bei Hitze und bei langen Ausdauerbelastungen ist es sinnvoll zu wissen wie hoch die Schwitzrate ist, d.h. wie viel Flüssigkeit man pro Stunde verliert. Dieser Wert lässt sich relativ einfach berechnen wenn man das Körpergewicht und die zugeführte Wassermenge in Verbindung setzt. Der Rechner bietet hier eine optimale Unterstützung um diese Werte zu ermitteln. Eine gelungene Unterstützung für alle Ausdauersportler – nicht immer ist es denn offensichtlich wie viel Flüssigkeit der Körper tatsächlich benötigt. Was uns hier ein wenig fehlt ist eine konkrete Empfehlung direkt bei der Berechnung des Wertes – also bei welchen Werten ich unbedingt Flüssigkeit hinzuführen sollte und welche Verluste noch tolerierbar sind.

In Summe bieten die Rechner – vor allem für Einsteiger eine super Basis um einfach und effizient die relevanten Werte zu berechnen. Das Schöne ist, dass man sich keine Gedanken um Einheiten und Zusammenhänge machen muss und in wenigen Schritten die relevanten Ergebnisse bekommt. Genau für diese Zielgruppe stellt die ausführliche Beschreibung pro Rechner eine gute Basis dar die die Zusammenhänge einfach erklärt und transparent macht.

Für ambitionierte Athleten gehen die Rechner sicherlich nicht weit genug. Die in den Tools bereitgestellten Parameter, stellen doch häufig nur die Grundlage für eine individuell Trainingsgestaltung dar.

Wir können die Rechner aber in jedem Fall wärmstens empfehlen – diese berechnen zuverlässig die passenden Werte und bieten eine gute Übersicht über Werte die man berechnen kann. Die Schwitzrate zu berechnen hatten wir bspw. einfach nicht auf dem Schirm. Dennoch ist dieser Wert gerade im Sommer oder bei langen Ausdauereinheiten wirklich relevant und hilfreich.

Aktivurlaub mit kleinen Kindern

Für viele Aktivurlauber stellt sich bestimmt die Frage, wie wird sich mein Urlaub mit kleinen Kindern verändern? Was muss man beachten? Was ist möglich?

Auch uns stellte sich die Frage – und mittlerweile sind wir mit 2 kleinen Kindern (2 Jahre und 3 Monate) unterwegs und ich muss sagen: Na klar, das Urlauben hat sich schon sehr verändert, es ist einfach anders, aber aktiv kann man trotzdem noch sein!

Wandern mit Kindern

Mit den ganz Kleinen, die sich in der Manduka, Tragetuch oder in anderen Tragemöglichkeiten wohl fühlen, ist es eigentlich gar kein Problem. Sobald die kleinen Zwerge sitzen können, sind Kraxeln zu empfehlen. Als unsere große Tochter 11 Monate war, haben wir da zum Beispiel tolle Touren und Wanderungen im Yosemite National Park machen können. Jetzt ist die Dame schon 2 Jahre alt – sie geht zwar noch gern in die Kraxe, aber eben nicht mehr so lange, sondern legt auch schon gute Distanzen zu Fuß zurück – und da heißt es eben Geduld zu haben: Steine, Stöcke, Käfer, etc. werden immer wieder begutachten, das Tempo verlangsamt sich, usw.

Bei uns sind die Touren mittlerweile etwas kleiner und anspruchsloser geworden und somit familientauglich.

Beim Wandern sollte man auch beachten, das insbesondere Babys nicht so sehr in der Höhe sein sollten – Experten sprechen davon, dass man bei über 2.000 Höhenmeter vorsichtig sein sollte. Auch Gondelfahrten können den Kleinen Schmerzen bereiten, da sie noch Probleme mit dem Druckausgleich haben.

Klettern mit Kindern

Ist man „nur“ als Familie unterwegs, wird das Klettern mit den Kleinen sehr schwierig, denn wer hat ein Auge auf die Kleinen, wenn einer klettert und einer sichert? Eine echte Alternative ist das Bouldern, es gibt tolle Boulderspots, wo man es sich mit Krabbeldecke und co. bequem machen kann,….Ansonsten ist es eine Möglichkeit  mit Freunden und Familie unterwegs zu sein, da findet man dann bestimmt einen Babysitter oder einen Kletterpartner.

Radfahren mit Kindern

Mit der richtigen Ausrüstung (wie bspw. einem Fahrradanhänger) ist auch das ohne Probleme möglich. Wir habees einen Croozer für 2 Kinder und für die ganz Kleinen gibt es entsprechende Babyschalen oder Hängematten.

Wir persönlich benutzen unseren Fahrradanhänger auch viel bei längeren Touren, die anhängertauglich sind, dort haben dann beide Kiddies bei Bedarf Platz zum Sitzen.

Wandern um Innsbruck mit Kinderwagen – Von Rum zur Enzianhütte

Innsbruck ist der ideale Ausgangspunkt für Wanderungen in Tirol. Hohe Berge, tiefe Täler und schöne Seen laden zu Wanderungen ein. Malerisch liegt die Nordkette direkt hinter Innsbruck und macht Lust auf Wanderungen. Wenn man allerdings mit Kind und Kegel (insbesondere dem Kinderwagen) reist muss man sich doch ein wenig einschränken was die Touren angeht. Doch die gute Antwort vorneweg – auch mit Kleinkind bietet die Bergwelt um Innsbruck einiges um die Zeit aktiv zu verbringen.

Es gibt einige Wanderoptionen direkt um Innsbruck, aber auch im nahen gelegenen Stubaital die man gut mit dem Kinderwagen bewältigen kann und bei denen sich die Wanderung auch ideal mit einem Aufenthalt auf einer Hütte oder auf einem Spielplatz verbinden lassen – so haben beide Parteien, sowohl die Kids als auch die Erwachsenen ihre Freude an einem Ausflug.

Wanderung zur Enzianhütte

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Wer etwa eine Tour von rund 3-4h plant für den kann man die leichte Wanderung zur Enzianhütte empfehlen. Los geht es am Wanderparkplatz oberhalb von Rum – der Parkplatz ist relativ einfach zu finden indem man den Wegweisern zum Karwendelparkplatz von Rum aus folgt. Der Parkplatz liegt etwas oberhalb von Rum und Rum ist seinerseits wiederum 15min Fahrzeit von der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck entfernt.

Direkt am Parkplatz liegt auch gleich ein Waldspielplatz den man gut vor oder auch nach der Tour aufsuchen kann und der schön zum verweilen einlädt. Hier kann man gerne noch mal 1-2h zu verbringen da doch relativ viel für die Kinds geboten wird – von verschiedenen Schaukel, über Rutschen bis hinzu einer Seilbahn finden hier Kids mit verschiedenem Alter ihren Spaß.

Von Parkplatz folgt man den Wegweisern nach oben zum Rechenhof den man ca. nach 30min Gehzeit erreicht – die Strecke führt anfangs stetig nach oben wird dann aber flacher und man kann sich wieder ein wenig erholen.

Auf Höhe des Rechenhofes biegt man rechts Richtung Poschenhof ab – hier führt der Weg weiter nach oben, an der Weggabelung direkt am Poschenhof biegt man nun im weiteren Verlauf nach rechts ab und folgt dem Weg bergab bis zu nächsten größeren Kreuzung (ca. 15min Gehzeit). Dort folgt man dem Wirtschaftsweg zur Enzianhütte (nur dieser Wirtschaftsweg ist für den Kinderwagen geeignet). Nun geht es wieder stetig ca. 30-40 Minuten zur Enzianhütte empor. Man folgt dem Wirtschaftsweg direkt bis zur Hütte – eine Abzweigung davor zu einem Wanderweg kann man getrost ignorieren das der Wirtschaftsweg direkt bis zur Hütte führt.

Auf der Enzianhütte kann man nun im Anschluss schön verweilen und sich ein wenig von den Strapazen des Aufstiegs erholen. Direkt an der Hütte ist auch ein kleiner Spielplatz angeschlossen, der zwar kein wirkliches Highlight ist, aber immerhin besser als nicht.

Nach der kleinen Stärkung geht es dann auch dem gleichen Weg wieder zurück zum Parkplatz. Der Weg hat ca. ein Länge von 5-7km und ist gut in 3-4h zu bewältigen (mit entsprechenden Pausen).